Cheap Car Park Basel Airport
Hand aufs Herz, wer liebt Parkgebühren am Flughafen? Niemand, richtig? Besonders am EuroAirport Basel-Mülhausen-Freiburg, wo die Preise schneller steigen als ein Airbus A380 beim Start. Aber psst, ich habe da so meine Meinung...
Der heilige Gral des billigen Parkens
Wir alle kennen das: Man plant eine Reise. Flug gebucht, Hotel klar, Koffer fast gepackt. Und dann kommt die Parkplatzfrage. Sofort meldet sich dieses kleine Teufelchen auf der Schulter und flüstert: "Wow, die Preise am Flughafen sind ja wieder unverschämt! Denk bloß nicht mal dran!"
Und was macht man dann? Man beginnt die heilige Suche nach dem günstigsten Parkplatz. Man vergleicht Preise, liest Foren, befragt die Schwiegermutter (die ja bekanntlich immer alles besser weiß). Das ist wie eine Schnitzeljagd, nur dass es am Ende nicht um Gold, sondern um ein paar gesparte Schweizer Franken geht.
Ist "billig" wirklich billig?
Jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Manchmal ist "billig" am Flughafen Basel gar nicht so billig, wie man denkt. Klar, 50 Euro weniger für eine Woche klingt verlockend. Aber was ist, wenn der Parkplatz am Ende außerhalb von St. Louis liegt? Und man dann eine Stunde mit dem Shuttlebus unterwegs ist? Mit drei Kindern, zwei Koffern und einem Boarding Pass, der in der Hosentasche zu zerbröseln droht?
Ich sage ja nur... Zeit ist Geld. Und Stress kostet Nerven. Und Nerven sind unbezahlbar (sagt meine Frau, die mich regelmäßig in den Wahnsinn treibt).
Die versteckten Kosten der Sparsamkeit
Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal auf einem Parkplatz geparkt, der aussah, als hätte er die letzten 50 Jahre keinen Pinsel gesehen? Wo man sich fragt, ob das Auto am Ende der Reise überhaupt noch da steht? Oder ob man es mit einem neuen Kratzer, einer Beule oder – Gott bewahre – einem fehlenden Außenspiegel abholen darf?
Und dann ist da noch die Sache mit dem Shuttle-Service. Klar, meistens funktioniert das reibungslos. Aber was, wenn der Bus Verspätung hat? Was, wenn er voll ist? Was, wenn der Fahrer einen komischen Blick hat und man sich fragt, ob er überhaupt weiß, wo der Flughafen ist?
Merke: Ein billiger Parkplatz kann teuer werden – im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Luxus der Bequemlichkeit
Ich persönlich bin ja ein Fan von Komfort. Ja, ich gestehe es. Ich parke lieber etwas teurer, dafür aber direkt am Terminal. Keine Shuttle-Busse, keine langen Fußwege, keine komischen Blicke von Shuttle-Bus-Fahrern. Einfach aussteigen, Koffer rausholen und ab zum Check-in. Stressfrei.
Klar, das kostet mehr. Aber für mich ist das eine Investition in meine innere Ruhe. Und in den Urlaub, der ja schließlich entspannt beginnen soll. (Und nicht mit einem Herzinfarkt auf dem Parkplatz).
Parken ist wie Wein: Es kommt auf den Geschmack an
Letztendlich ist die Parkplatzwahl eine persönliche Entscheidung. Der eine schwört auf den billigsten Parkplatz außerhalb der Stadt. Der andere gönnt sich den Luxus des Terminal-Parkens. Und wieder andere lassen sich von Freunden oder Verwandten zum Flughafen bringen (die dann hinterher genervt sind, weil sie eine Stunde im Stau standen).
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es kommt ganz darauf an, was einem wichtig ist. Ob man bereit ist, Zeit und Nerven zu sparen, oder ob man lieber ein paar Euro in der Tasche hat.
Ich sage nur: Bevor Sie sich für den billigsten Parkplatz entscheiden, denken Sie kurz darüber nach, was Ihnen wirklich wichtig ist. Und ob die Ersparnis den Stress wert ist. Vielleicht ist der etwas teurere Parkplatz am Ende ja doch die bessere Wahl.
Und hey, vielleicht treffen wir uns ja mal auf dem Parkplatz am EuroAirport Basel. Dann können wir ja mal über Parkgebühren philosophieren. Bei einem Glas Wein. (Den ich natürlich am Duty-Free-Shop gekauft habe. Weil billiger…).
