Defining And Non-defining Relative Clauses übungen Mit Lösungen
Okay, Leute, mal ehrlich. Wer von euch hat beim Wort "Relativsätze" nicht sofort Flashbacks zu drögen Deutschstunden mit knarzenden Lehrern bekommen? Ich bekenne mich schuldig! Und lasst uns noch ehrlicher sein: Wer kann im Schlaf definierende von nicht-definierenden Relativsätzen unterscheiden? Seid ehrlich! Niemand!
Gut, vielleicht *jemand*. Aber die Person ist wahrscheinlich ein Roboter oder ein Linguistik-Professor, der nachts von Grammatiktabellen träumt. Und sind wir mal ehrlich, wer will das schon?
Das Grauen: Definierend vs. Nicht-definierend
Also, was ist der Unterschied? Bei definierenden Relativsätzen (auch bekannt als notwendig, unverzichtbar, der Superkleber der Bedeutung) geht es darum, dass wir etwas *genau* definieren wollen. Ohne den Relativsatz wäre der Hauptsatz...nun ja, irgendwie sinnlos oder zumindest total unpräzise.
Beispiel gefällig? "Der Mann, der einen Hut trägt, hat die Bank überfallen." Ohne "der einen Hut trägt" wüssten wir ja überhaupt nicht, welchen Mann wir meinen! Es gibt vielleicht zehn Männer da! Und alle sehen verdächtig aus!
Dann haben wir die nicht-definierenden Relativsätze. Die sind wie…Dekoration. Hübsch, ja. Informativ, vielleicht. Aber nicht lebensnotwendig. Stell dir vor, sie sind der Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Schön, aber der Kuchen schmeckt auch ohne.
Beispiel: "Mein Onkel, der immer Witze erzählt, ist ein totaler Chaot." Der Relativsatz "der immer Witze erzählt" ist nett zu wissen, aber ändert nichts daran, dass mein Onkel trotzdem ein Chaot ist. Wir wissen immer noch, dass es um *meinen* Onkel geht. Der Relativsatz ist nur ein kleiner Fun-Fact.
Die berüchtigten Kommas: Des Rätsels Lösung?
Das ist der Clou! Nicht-definierende Relativsätze werden durch Kommas abgetrennt. Definierende eben nicht. Das ist die goldene Regel. Eigentlich.
Aber hier kommt meine unpopuläre Meinung: Ich finde, die Kommas sind die eigentliche Schwierigkeit. Manchmal ist es total klar, wo sie hingehören. Und manchmal…nun ja, manchmal schaut man den Satz an und denkt: "Wo ist hier der Unterschied? Bin ich zu doof? Brauche ich eine neue Brille?"
"Der Hund, der bellt, beißt nicht." (Nicht-definierend, vermeintlich)
"Der Hund der bellt, beißt nicht." (Definierend, vermeintlich)
Ich sag’s ja nur. Sieht fast gleich aus, oder?
Übungen mit Lösungen (…aber ohne Garantie)
Also, jetzt wird’s ernst! Hier ein paar Übungen, um deine Relativsatz-Muskeln zu trainieren. Aber Achtung: Die Lösungen sind nur meine Interpretation. Wenn du anderer Meinung bist, schreib mir! Wir können uns dann darüber streiten, bis die Sonne untergeht. Oder wir bestellen Pizza. Entscheide selbst!
Aufgabe 1: Das Buch, das ich dir geliehen habe, ist total spannend. (Definierend oder nicht-definierend?)
Meine Lösung: Definierend. Ohne "das ich dir geliehen habe" wissen wir nicht, *welches* Buch gemeint ist.
Aufgabe 2: Meine Schwester, die in Berlin wohnt, besucht mich nächste Woche. (Definierend oder nicht-definierend?)
Meine Lösung: Nicht-definierend. Ich habe nur *eine* Schwester. Ob sie in Berlin wohnt oder nicht, ändert nichts daran, dass es meine Schwester ist.
Aufgabe 3: Die Studenten, die fleißig lernen, bestehen die Prüfung. (Definierend oder nicht-definierend?)
Meine Lösung: Definierend. Es geht *nur* um die Studenten, *die fleißig lernen*. Die faulen Säcke haben Pech gehabt! (Sorry, musste sein.)
Aufgabe 4: Das Restaurant, das ich dir empfohlen habe, ist leider geschlossen. (Definierend oder nicht-definierend?)
Meine Lösung: Definierend. Es gibt wahrscheinlich viele Restaurants! Welches ist es? Das, das ich empfohlen habe!
So, das war's! Ich hoffe, du fühlst dich jetzt ein bisschen besser (oder zumindest nicht schlechter) über Relativsätze. Denk dran: Es ist nur Grammatik. Und Grammatik ist…nun ja, manchmal ein bisschen doof. Aber mit Humor und ein bisschen Übung kann man fast alles schaffen. Sogar definierende und nicht-definierende Relativsätze auseinanderhalten. Vielleicht.
