Flights From Munich To London Heathrow
Okay, lasst uns ehrlich sein. Flüge von München nach London Heathrow? Es ist... eine Erfahrung. Sagen wir mal so, es ist nicht immer das pure Vergnügen, das einem die Werbung verspricht.
Das ewige Warten
Zuerst mal, der Flughafen München. Eigentlich ganz nett, oder? Aber warum, zum Teufel, dauert es immer so lange, bis man endlich am Gate ist? Ich meine, ich laufe, ich renne fast, und trotzdem... gefühlt eine Ewigkeit. Ist das ein bayerischer Volkssport, Passagiere extra langsam durch die Sicherheitskontrollen zu schleusen?
Meine unpopuläre Meinung: Man könnte München-Flughafen auch als Trainingslager für Marathonläufer nutzen. Die Sicherheitskontrolle ist die letzte, nervenaufreibende Etappe.
Und dann, das Warten am Gate. Natürlich, das Flugzeug hat Verspätung. Immer. Es gibt da diese ungeschriebene Regel: Flüge von München nach London dürfen einfach nicht pünktlich sein. Es wäre ja langweilig, oder?
Ich stehe also da, beobachte die anderen Reisenden. Einige starren apathisch auf ihre Handys, andere versuchen verzweifelt, ihre Kinder davon abzuhalten, das Gate auseinanderzunehmen. Dann gibt es noch die, die sich schon mit dem Gedanken abgefunden haben, dass sie heute nicht mehr in London ankommen werden. Seelenverwandte!
Der Flug selbst...
Endlich! Wir dürfen ins Flugzeug. Juhu! Aber halt, die Freude währt nur kurz. Denn jetzt beginnt das Spiel: "Finde deinen Sitzplatz und quetsche dich rein". Mitreisende scheinen plötzlich dreimal so breit zu sein wie normal. Ist das eine optische Täuschung? Oder steckt da eine Verschwörung dahinter?
Die Beinfreiheit? Hahaha! Ein Witz, oder? Ich habe das Gefühl, meine Knie berühren die Rückenlehne des Vordermanns. Ich bin kein Riese, aber diese Sitze sind definitiv für Zwerge gemacht. Und wenn der Vordermann dann noch beschliesst, seine Lehne zurückzuklappen... Game Over.
Das Essen im Flugzeug? Brauchen wir da wirklich drüber reden? Lasst es uns "kreative Interpretation von Nahrung" nennen. Manchmal frage ich mich, ob die Menüs von einem Computer generiert werden, der noch nie etwas von Geschmack gehört hat.
Aber hey, immerhin gibt es Unterhaltung! Filme, Musik, Spiele. Nur leider ist der Bildschirm so klein, dass man eine Lupe braucht. Und die Kopfhörer? Nun ja, sie erfüllen ihren Zweck. Irgendwie. Hauptsache, man hört das Babygeschrei nicht ganz so laut.
Landung in Heathrow - Die Erlösung?
Nach gefühlten 10 Stunden Flug (in Wirklichkeit sind es "nur" zwei) endlich die Landung in London Heathrow. Applaus! Ja, wirklich, einige Leute klatschen. Wahrscheinlich, weil sie einfach nur froh sind, noch am Leben zu sein.
Aber die Freude ist nur von kurzer Dauer. Denn jetzt beginnt der nächste Akt: Die Passkontrolle. Eine endlose Schlange, in der man sich wie ein kleines Rädchen in einer riesigen Maschine fühlt. Die Beamten schauen grimmig, die Stimmung ist angespannt. Willkommen in Großbritannien!
Und dann, endlich, das Gepäckband. Die Spannung steigt. Wird mein Koffer dabei sein? Oder hat er beschlossen, einen Abstecher nach Ibiza zu machen? Manchmal gewinne ich, manchmal verliere ich. Gepäckroulette, sozusagen.
Unpopuläre Meinung Nummer zwei: Ich glaube, mein Koffer hat ein Eigenleben. Er reist lieber alleine.
Wenn man dann endlich mit seinem Koffer (oder dem, was davon übrig ist) aus dem Flughafen stolpert, fühlt man sich wie ein Held. Man hat es geschafft! Man hat die Reise von München nach London Heathrow überlebt!
Also, warum mache ich das überhaupt?
Warum tue ich mir das alles an? Nun, ganz einfach: London ist einfach eine tolle Stadt. Und die Flüge von München sind (meistens) die bequemste Option. Auch wenn "bequem" hier relativ ist.
Vielleicht sollte ich das nächste Mal schwimmen... Oder ein Boot nehmen. Oder mit dem Fahrrad fahren. Okay, vielleicht doch nicht. Ich glaube, ich bleibe bei den Flügen. Irgendwie.
Aber eins ist sicher: Ich werde mir vorher eine extra große Tasse Kaffee gönnen. Und vielleicht noch ein paar Nervennahrung. Man weiß ja nie, was einen erwartet auf dem Flug von München nach London Heathrow.
Prost!
