Flughafen Berlin Tegel Parken Kostenlos
Ach, Tegel. Allein der Name löst bei Berlinern (und gefühlt jedem, der jemals in Berlin gelandet ist) eine Welle der Nostalgie aus. Das kleine, klammheimliche Flughafenglück ist zwar Geschichte, aber die Erinnerungen leben weiter. Und irgendwie, in manchen Ecken Berlins, flüstert es immer noch: Flughafen Berlin Tegel Parken Kostenlos?
Okay, zugegeben, kostenlos war das Parken direkt vor der Abflughalle zu TXL-Zeiten vielleicht nicht immer – offiziell. Aber lasst uns ehrlich sein, wer hat nicht mindestens einmal mit leicht zittrigen Knien eine "kurze" Parklücke direkt vor dem Terminal genutzt, um Oma Erna schnell rauszuschmeißen, bevor die Politessen mit ihren gelben Kärtchen aufkreuzten?
Das war das Tegel-Roulette! Man parkte, betete zu den Flughafen-Göttern und hoffte, dass man entweder schnell genug war oder die Politessen gerade Currywurst-Pause machten. Der Adrenalinspiegel war höher als beim Start eines A380.
Parkplatz-Anekdoten aus der guten alten Zeit
Jeder, der Tegel frequentierte, hat seine eigene Parkplatz-Geschichte. Da war der Geschäftsmann, der seinen Porsche notgedrungen im Halteverbot abstellte, weil er seinen wichtigen Meeting-Flieger erwischen musste. Oder die Familie, die, bewaffnet mit Sackkarre und sieben Koffern, im Slalom durch die parkenden Autos manövrierte, um den Ferienflieger nicht zu verpassen.
Manchmal, ganz selten, war das Parken sogar fast legal. Es gab diese versteckten Parkplätze in den umliegenden Wohngebieten, wo man mit etwas Glück und einem Fußmarsch von gefühlt drei Kilometern sein Auto halbwegs legal abstellen konnte. Hauptsache, es stand nicht komplett im Weg und die Anwohner waren gnädig gestimmt. Die Belohnung: Ein halbwegs entspannter Abflug, zumindest was das Auto betraf.
Und dann gab es die Legenden, die sich hartnäckig hielten: Der Hausmeister, der gegen eine kleine Spende ein Auge zudrückte. Die "Geheim"-Parkplätze hinter dem Busbahnhof, von denen nur Eingeweihte wussten. Oder die Geschichte von dem Touristen, der seinen Mietwagen einfach auf dem Grünstreifen parkte und dachte, das sei schon okay so.
Tegel ist weg, die Parkplatz-Mythen bleiben
Tegel ist Geschichte, der neue Flughafen BER ist da. Aber irgendwie vermisst man das Chaos, das Improvisationstalent und die kleinen Gaunereien rund um das Parken in Tegel. Der BER mag moderner und größer sein, aber die charmante Anarchie von Tegel, die wird er wohl nie erreichen. Und die Frage, ob Flughafen Berlin Tegel Parken Kostenlos war, die wird wohl für immer im Raum stehen bleiben. Sagen wir einfach, es war ein Spiel mit ungewissem Ausgang.
Aber was passiert nun mit den Flächen des ehemaligen Flughafen Tegel? Es entsteht ein neues Stadtquartier, die sogenannte "Urban Tech Republic". Und wer weiß, vielleicht gibt es dort irgendwann auch wieder Parkplätze. Ob kostenlos oder nicht, das steht noch in den Sternen. Aber eins ist sicher: Die Parkplatz-Geschichten von Tegel, die werden wir unseren Enkeln noch erzählen.
"Weißt du, mein Kind, früher, da war das Parken in Tegel ein Abenteuer!"
Und wer weiß, vielleicht findet man ja bei einem Spaziergang durch die Urban Tech Republic noch einen alten Parkscheinautomaten, der stumm Zeugnis ablegt von den Zeiten, als das Parken in Tegel mehr als nur eine Notwendigkeit war. Es war ein Lebensgefühl.
