Flughafen Frankfurt Ankunft Ab 19 Uhr
Kennt ihr das? Ihr freut euch auf Besuch. Freunde, Familie, wer auch immer. Und sie kommen… in Frankfurt an. Nach 19 Uhr. Das ist so ein bisschen, als würde man sagen: "Herzlich Willkommen… im Nachtprogramm!" Denn ab dann wird’s, sagen wir mal, interessant.
Die Landung: Der einfache Teil
Die Landung selbst ist ja meistens noch harmlos. Flugzeug runter, *Bumm*, alle klatschen (warum eigentlich immer?), und dann geht’s los. Aber was DANN kommt, ist quasi der Frankfurt Airport Ankunft-Marathon ab 19 Uhr. Und der hat so seine Eigenheiten.
Stellt euch vor, ihr seid in einem Ameisenhaufen, der gerade von einem Fuß getreten wurde. Nur dass die Ameisen Gepäckwagen schieben und alle müde aussehen. Das ist die Ankunftshalle nach 19 Uhr. Und alle wollen irgendwie, irgendwo hin.
Die Gepäckschlacht: Möge die Macht mit dir sein
Die Gepäckausgabe ist ein Kapitel für sich. Man steht da, beobachtet wie Koffer um Koffer auf dem Band landet, und fragt sich, ob der eigene Koffer sich vielleicht gedacht hat: "Och nö, Frankfurt? Da bleib ich lieber noch in Rom." Und dann, wenn man schon fast die Hoffnung aufgegeben hat und sich innerlich schon auf den Gang zum Fundbüro vorbereitet, DA IST ER! Der Koffer, der aussieht, als hätte er eine Weltreise ohne dich gemacht.
Und dann kommt der Kampf mit den Gepäckwagen. Diese Dinger haben eine eigene Persönlichkeit, ich schwöre es. Sie lenken entweder gar nicht, oder sie lenken zu gut. Und wenn man dann endlich den Dreh raus hat, rempelt man garantiert irgendeinen gestressten Geschäftsmann im Anzug an. Sorry, not sorry. (Naja, vielleicht ein bisschen sorry.)
Der Zoll: Hoffentlich nichts Verdächtiges dabei!
Nach dem Gepäck kommt der Zoll. Der Moment, in dem man innerlich alle Taschen noch mal durchgeht und sich fragt: "Hab ich wirklich nichts Verdächtiges dabei? Nur Souvenirs, ehrlich!" Und dann hofft man, dass der Zollbeamte einen guten Tag hat und einen einfach so durchwinkt. Ist wie beim Roulette. Alles oder Nichts!
Ich erinnere mich an eine Freundin, die mal eine ganze Packung italienischer Salami im Koffer hatte. Sie war total nervös, aber der Zollbeamte hat nur gelächelt und gesagt: "Guten Appetit!" Glück gehabt! Aber das ist halt Frankfurt. Man weiß nie, was passiert.
Das Wiedersehen: Endlich!
Wenn man dann endlich aus dem Sicherheitsbereich raus ist und die Lieben in die Arme schließen kann, ist alles vergessen. Der Stress, die Wartezeit, die Gepäckschlacht. In dem Moment zählt nur das Wiedersehen. Endlich!
Aber selbst dann, nach der herzlichen Umarmung, steht man noch vor der nächsten Herausforderung: Wie kommt man jetzt bloß nach Hause? Taxi, Bahn, Bus? Nach 19 Uhr ist das alles noch mal ein bisschen komplizierter. Aber hey, man ist ja in Frankfurt. Da ist nichts einfach.
Der Abschied: Bis zum nächsten Mal (vielleicht nicht nach 19 Uhr)
Und irgendwann ist auch dieser Besuch vorbei und man steht wieder da, am Flughafen, um die Lieben zu verabschieden. Man winkt, lächelt und denkt sich: "Bis zum nächsten Mal!" Und vielleicht, nur vielleicht, plant man das nächste Treffen dann doch lieber zu einer etwas zivilisierteren Zeit. Denn auch wenn der Frankfurt Airport Ankunft-Marathon ab 19 Uhr eine Erfahrung ist… eine, die man nicht unbedingt jedes Mal wiederholen muss. Außer, man mag das Abenteuer. Und wer mag das nicht, ein bisschen?
Also, das nächste Mal, wenn ihr jemanden nach 19 Uhr in Frankfurt abholt, denkt dran: Es wird lustig. Vielleicht nicht immer sofort, aber auf jeden Fall im Nachhinein, wenn man die Geschichte erzählen kann. Und hey, vielleicht habt ihr ja auch eine Salami im Gepäck. Wer weiß?
