Flughafen Frankfurt Parkhaus Terminal 2
Also, hört mal, ich muss euch was erzählen. Es geht um Parken. Ja, richtig gelesen. Parken! Aber nicht irgendein Parken. Wir reden hier vom Parkhaus Terminal 2 am Frankfurter Flughafen. Klingt erstmal total unspektakulär, ich weiß. Aber glaubt mir, da steckt mehr Drama drin, als in der letzten Staffel eurer Lieblings-Soap-Opera!
Ich war neulich da, um meine Tante Erna abzuholen. Die kommt ja immer aus Mallorca zurück, mit Koffern, die gefühlt schwerer sind als ein Kleinwagen. Und da dachte ich mir, "Ach, parkst du mal direkt am Terminal, bist ja ein Gentleman."
Großer Fehler. Riesengroßer Fehler.
Die Odyssee beginnt
Erstens: Dieses Parkhaus ist riesig. So riesig, dass ich mich gefragt habe, ob da nicht heimlich ein ganzer IKEA drin versteckt ist. Ich bin bestimmt zehn Minuten im Kreis gefahren, auf der Suche nach einem freien Platz. Und das, obwohl ich angeblich "Premium"-Parken gebucht hatte. Premium-Parken, haha! Eher Premium-Frust.
Ich schwöre, auf einem der Schilder stand: "Parkplatzreservierungen: Viel Glück!". War nur ein Witz, aber ehrlich gesagt, hat es sich so angefühlt. Man könnte meinen, die Parkplatzsituation dort ist strategisch so angelegt, dass man freiwillig den teuren Valet-Service nimmt. Genial (oder auch nicht), diese Deutschen!
Endlich, nach gefühlten Ewigkeiten, habe ich eine Lücke gefunden. So eine, wo man denkt: "Na, das wird ja wohl passen..." Und dann merkt, dass der Nachbar seinen SUV anscheinend mit dem Panzerführerschein geparkt hat. Aber hey, irgendwo muss man ja rein!
Der Tarif-Dschungel
Okay, Auto steht. Erna abgeholt (mit den besagten Kleinwagen-Koffern). Jetzt kommt der spaßige Teil: Bezahlen! Der Automat sah aus, als hätte er schon den Mauerfall erlebt. Und die Tarife...heilige Makrele! Ich glaube, man könnte für das Geld locker einen Kurztrip nach Mallorca buchen (natürlich ohne Tante Erna und ihre Koffer).
Ich stand da und habe versucht, die verschiedenen Tarife zu entziffern. Kurzparker, Langzeitparker, Wochenendtarif, Frauentagssonderangebot (okay, das war gelogen, aber es fühlte sich so an!). Ich habe mich gefühlt wie bei einer Mathe-Klausur, nur ohne Taschenrechner und mit dem Druck einer Schlange von genervten Autofahrern im Nacken.
Und dann noch die Frage: Bar oder Karte? Der Automat hat beides gefressen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er die Karte wieder ausspuckt, lag gefühlt bei 50:50. Ich habe mich für Bar entschieden. Sicher ist sicher. Obwohl, sicher war nur, dass mein Geldbeutel danach leichter war als ein Luftballon.
Ein paar Überlebenstipps (aus leidvoller Erfahrung)
Wenn ihr also plant, am Frankfurter Flughafen Terminal 2 zu parken, hier ein paar Tipps, die euch den Tag (oder zumindest die Parkhaus-Erfahrung) retten könnten:
- Früh da sein! Am besten schon gestern.
- Online reservieren! Das ist wie ein VIP-Ticket für die Parkplatz-Hölle.
- Kleine Geldscheine einpacken! Der Automat mag es scheinbar nicht, gefüttert zu werden.
- Geduld! Und zwar viel Geduld.
- Vielleicht doch den Zug nehmen? Nur so 'ne Idee...
Das Fazit
Das Parkhaus Terminal 2 am Frankfurter Flughafen ist...nun ja...ein Erlebnis. Ein teures, stressiges, aber irgendwie auch lustiges Erlebnis. Wenn man es mit Humor nimmt. Und vielleicht ein paar Beruhigungstabletten.
Aber hey, wenigstens habe ich Tante Erna abgeholt. Und ihre Koffer. Irgendwie muss man ja seine Familie lieben, oder?
Und wer weiß, vielleicht schreibe ich ja noch einen Artikel über die Parkhäuser an Terminal 1. Aber erst muss ich mich von diesem Trauma erholen. Bis dahin: Gute Fahrt und viel Glück bei der Parkplatzsuche!
