Flughafen Köln Bonn Ankunft 2 Parken
Köln Bonn Airport. Allein der Name klingt schon nach Abenteuer! Und für viele beginnt das Abenteuer eben genau dort, wo sie aus dem Flugzeug steigen: Ankunft 2. Aber was passiert dann? Und wie, um Himmels Willen, findet man eigentlich den Parkplatz, wo das treue Auto wartet?
Das Labyrinth der Wiedersehensfreude
Ankunft 2 ist wie eine gigantische Umarmungsmaschine. Man schiebt sich durch die Schleusen, vorbei an müden Gesichtern und Koffern, die mehr erlebt haben als man selbst in den letzten drei Jahren. Die Luft flirrt vor Aufregung. Da drüben, am Ende des Ganges, strahlt ein Kind mit einem selbstgemalten Schild. "Papa, wir haben dich vermisst!" Autsch. Tränenalarm. Schnell weg, bevor die eigene Fassade bröckelt.
Und dann diese Schilder! "Herzlich Willkommen, Herr Meier!" - Na, wer hat da wohl einen Chauffeur bestellt? Oder ist es vielleicht doch nur die eigene Fantasie, die einem einen Streich spielt? Denn ehrlich gesagt, bei der Menge an Schildern könnte man meinen, ganz Köln-Bonn steht Spalier.
Ankunft 2 ist aber auch ein Eldorado für Beobachtungen. Der Geschäftsmann im perfekt sitzenden Anzug, der verzweifelt versucht, sein überquellendes Handgepäckfach zu schließen. Die junge Frau mit dem blumengeschmückten Koffer, die aussieht, als käme sie direkt aus einem Hippie-Festival. Und natürlich die Reisegruppe im Partnerlook-Outfit, die schon am Gepäckband mit dem Tanzen beginnt. Hier wird man zum unfreiwilligen Soziologen.
Besonders unterhaltsam wird es, wenn das Gepäckband zum Drehkarussell der Verzweiflung mutiert. Man starrt gebannt auf die vorbeiziehenden Koffer, hofft und bangt. "Ist er's? Nein! Doch? Vielleicht? Mist!" Der Adrenalinspiegel steigt. Und dann, endlich, die Erlösung: der eigene, ramponierte Koffer taucht auf, als hätte er ein ganzes Leben hinter sich. Ein Hoch auf verlorenes und wiedergefundenes Gepäck!
Parkplatz-Safari: Das Auto in der Wildnis
Nach dem ganzen Ankunfts-Trubel steht die nächste Herausforderung an: das Auto finden! Und da beginnt das eigentliche Abenteuer. Denn die Parkplätze am Flughafen Köln Bonn sind riesig. Man bewegt sich in einer Betonwüste, in der jedes Auto gleich aussieht und jeder Gang wie der andere.
Erinnert sich noch jemand an die Parkebene? Ebene 2? Oder war es doch Ebene 3? Und war das Auto in Reihe C oder D geparkt? Panik steigt auf. Man fühlt sich wie Indiana Jones auf der Suche nach dem heiligen Gral, nur dass es hier nicht um einen Gral, sondern um einen stinknormalen Kleinwagen geht.
Und dann diese Parkautomaten! Gefühlt wurden sie von jemandem programmiert, der Freude daran hat, Menschen zur Verzweiflung zu treiben. Man fummelt mit Kleingeld herum, das nicht akzeptiert wird, versucht, die Kreditkarte richtig einzuführen und hofft inständig, dass der Automat nicht gerade in diesem Moment den Geist aufgibt.
Manchmal hilft nur noch der Blick in den Himmel und ein Stoßgebet: "Bitte, lieber Gott, lass mich mein Auto finden! Und gib mir die Kraft, nicht in das erstbeste Auto einzusteigen, das die gleiche Farbe hat."
Die Suche nach dem Auto ist oft ein Marathon für die Lachmuskeln. Man sieht Leute, die mit wehenden Haaren und hochrotem Kopf durch die Gänge rennen, auf der Suche nach ihrem fahrbaren Untersatz. Man hört genervte Rufe: "Schatz, wo hast du das Auto denn geparkt?!" Und man sieht Paare, die sich in hitzige Diskussionen verwickeln, wer denn nun die Schuld an der Misere trägt.
Aber irgendwann, nach gefühlten Stunden, taucht er dann auf, der treue Begleiter. Das Auto, das geduldig gewartet hat und einem jetzt nach Hause bringt. Ein Moment der Erleichterung, der fast schon kitschig ist. Und man schwört sich, beim nächsten Mal ein Foto vom Parkplatzschild zu machen. Vielleicht.
Köln Bonn: Mehr als nur ein Flughafen
Flughafen Köln Bonn, Ankunft 2, Parken. Es ist mehr als nur ein Ort der Ankunft und Abreise. Es ist ein Mikrokosmos menschlicher Emotionen, ein Schauplatz für kleine Dramen und große Glücksmomente. Es ist ein Ort, an dem man lacht, weint, flucht und sich freut. Und es ist ein Ort, der Geschichten schreibt – Geschichten, die das Leben schreibt.
Und wer weiß, vielleicht begegnen Sie bei Ihrer nächsten Parkplatz-Safari ja dem Mann, der verzweifelt seinen Schlüssel sucht oder der Frau, die ihr Auto mit Luftballons geschmückt hat. Denn am Flughafen Köln Bonn ist alles möglich. Hauptsache, man behält den Humor.
