Hotel And Car Park Manchester Airport
Ich habe da so eine... nennen wir es mal... Beziehung zu Manchester Airport. Und zwar eine komplizierte. Aber nicht mit dem Fliegen selbst. Nein, es geht um die Hotel- und Parkplatz-Situation. Seien wir ehrlich, ist das nicht ein Minenfeld?
Früher war es so: Flug gebucht, dann panisch versucht, ein Hotelzimmer zu finden, das nicht mein Monatsgehalt kostet. Und einen Parkplatz, der nicht in einem Paralleluniversum liegt. Eine gefühlte Ewigkeit von Terminal entfernt.
Die Hotels? Manche sind wie Zeitkapseln. Andere prahlen mit "Flughafennähe", was in Wirklichkeit bedeutet: Sie können die Flugzeuge zwar hören, aber es ist ein 20-minütiger Taxi-Trip. (Den Sie natürlich extra zahlen dürfen.)
Und dann die Sache mit dem Frühstück im Hotel. "Kontinentales Frühstück" klingt so elegant. In Wirklichkeit ist es Toastbrot, das so blass ist, dass es fast durchsichtig ist. Und Kaffee, der an Motoröl erinnert. Aber hey, wenigstens gibt es Marmelade. Manchmal.
Der Parkplatz-Albtraum
Oh, die Parkplätze! Ein Kapitel für sich. Ich schwöre, manche von denen sind so versteckt, die haben vermutlich noch nie einen Menschen gesehen. Man fährt rum, rum, rum, zwischen den Autos. Jeder Parkplatz ist entweder zu klein, zu schräg oder von einem Kleinwagen besetzt, der aussieht, als hätte er hier schon die Eiszeit überlebt.
Und die Preise! Manchmal denke ich, ich könnte mir vom Parkgeld fast einen Privatjet mieten. Fast.
Es gibt ja diese "Meet and Greet"-Optionen. Da gibt man sein Auto am Terminal ab und jemand parkt es dann. Klingt himmlisch, oder? Bis man sich fragt: Wer fährt mein Auto? Wohin fahren sie es? Machen sie Donuts auf dem Rollfeld?
Okay, vielleicht übertreibe ich. Aber die Vorstellung ist verlockend.
Unpopuläre Meinung: Ich finde, die "Drop-off"-Zonen sind auch ein Witz. Man bezahlt, um jemanden abzusetzen? Fühlt sich an, als würde man für Luft atmen bezahlen. Früher konnte man einfach kurz anhalten, Koffer ausladen und winken. Jetzt ist es ein Wettlauf gegen die tickende Uhr und die Kameras.
Meine Lösung?
Mittlerweile habe ich meine eigene Strategie entwickelt. Ich wohne jetzt, wenn möglich, einfach bei Freunden in der Nähe. Oder nehme den Zug. Ist vielleicht nicht immer die schnellste Option, aber definitiv die entspanntere. Und ich spare das Geld für den Parkplatz für Cocktails am Strand!
Alternativ: Ein Uber. Aber Vorsicht: Den Fahrer muss man dann erklären, wo genau am Terminal man hin muss. Und das kann... nun ja... interessant werden.
Manchmal denke ich auch, ich sollte einfach mein Auto am nächsten Waldrand parken und den Rest zu Fuß gehen. Aber dann erinnere ich mich an die Schlagzeilen über gestohlene Autos am Flughafen. Und an meine guten Schuhe.
Also doch lieber die überteuerte Parkgebühr.
Ist es das wert?
Trotz aller Widrigkeiten: Ja, es ist es wert. Denn am Ende wartet ja der Urlaub. Das Abenteuer. Die Sonne. Das Nicht-Arbeiten-Müssen.
Und ganz ehrlich: Die Aufregung, am Flughafen anzukommen, egal wie stressig die Anreise war, hat etwas Magisches. Man spürt die Vorfreude, die Abenteuerlust. Und dann vergisst man (fast) die Horrorgeschichte mit dem Parkplatz.
Also, Manchester Airport Hotel und Parkplatz: Wir haben eine Hassliebe. Aber ich komme immer wieder. Irgendwie. Und ich wette, Sie auch.
Vielleicht sollten wir uns mal auf dem Parkplatz treffen und unsere Geschichten austauschen. Bringen Sie Ihren eigenen Kaffee mit.
