Max Park And Ride Airport
Okay, hört mal zu, Leute. Ich muss da mal was loswerden. Es geht um den Max Park and Ride Airport. Und ich glaube, ich habe da eine... sagen wir mal... unpopuläre Meinung.
Wisst ihr, dieser Parkplatz ist wie das letzte Glied in der Nahrungskette des Reisens. Man quält sich durch den Stau, findet endlich einen Parkplatz (vielleicht), schleppt seine Koffer zum Bus. Und dann... die Fahrt.
Die Busfahrt: Ein Abenteuer für sich
Diese Busfahrt! Sie ist immer...interessant. Da sind die Leute, die viel zu früh am Morgen schon viel zu laut sind. Dann die, die versuchen, ihre riesigen Koffer irgendwie unterzubringen, und dabei gefühlt jeden anderen Busfahrer in den Wahnsinn treiben. Und natürlich, der Fahrer selbst, der entweder ein absoluter Held ist oder so aussieht, als hätte er seit drei Tagen nicht geschlafen. Oder beides gleichzeitig.
Ich meine, ich bin dankbar, dass es den Service gibt. Wirklich! Aber manchmal, ganz ehrlich, wünsche ich mir, ich hätte einfach ein Taxi genommen. Mein Bankkonto weint zwar dann, aber mein Seelenfrieden...unbezahlbar.
Ich sage nicht, dass ich Perfektion erwarte. Nein, nein. Aber ein bisschen mehr Platz für die Koffer? Vielleicht etwas leisere Mitreisende? Ein Busfahrer, der nicht aussieht, als würde er jeden Moment einschlafen? Wäre das zu viel verlangt?
Und dann ist da noch die Sache mit dem Finden des Autos nach der Rückreise. Nach einer langen Reise, mit Jetlag und müden Füßen, versucht man sich zu erinnern, wo man denn nun geparkt hat. War es Reihe D? Oder doch eher Reihe G, Sektion 42B? Es ist wie eine Schatzsuche, nur ohne Schatz. Höchstens ein Auto mit leeren Wasserflaschen und Krümeln auf dem Rücksitz.
Die Beschilderung ist übrigens auch so eine Sache. Manchmal frage ich mich, ob die extra verwirrend gestaltet wurde, um uns Reisende zu testen. "Folgen Sie den grünen Pfeilen"... die dann plötzlich rot werden und in eine komplett andere Richtung zeigen. Ah, das gute alte Max Park and Ride! Du bleibst immer eine Überraschung.
Die Preise: Ein zweischneidiges Schwert
Ja, es ist günstiger als direkt am Flughafen zu parken. Das muss man dem Max Park and Ride lassen. Aber ist es wirklich *günstig*, wenn man die Zeit, den Stress und das potenzielle Nervenzusammenbruch-Risiko mit einbezieht? Das ist die Frage, die ich mir jedes Mal stelle. Vielleicht sollte ich mir einen Mini-Psychiater in den Koffer packen.
Und dann die Sache mit den Parkplätzen. Manchmal hat man das Gefühl, man parkt im Gelände einer Mondlandung. Weit entfernt, holprig, und man hofft inständig, dass der Bus überhaupt bis hierher kommt. Aber hey, wenigstens ist es ein Parkplatz, oder?
Ich will mich ja nicht beschweren. Wirklich nicht. Aber vielleicht... nur vielleicht... sollte man in Erwägung ziehen, ein paar kleine Verbesserungen vorzunehmen. Mehr Busse, bessere Beschilderung, und vielleicht ein paar Beruhigungstees für die Busfahrer. Das wäre doch was.
Ich weiß, ich weiß. Ich klinge wie ein verwöhntes Kind. Aber hey, ich bin ehrlich! Und ich bin sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt. Oder? Irgendjemand da draußen, der meine Meinung teilt? Bitte? Ich fühle mich hier so allein...
Vielleicht ist es ja auch das Abenteuer, das wir insgeheim suchen. Die kleine Herausforderung vor dem großen Urlaub. Wer weiß.
Trotzdem. Irgendwann werde ich wieder dort parken. Weil... es ist halt nun mal praktischer (und günstiger) als die Alternativen. Aber ich werde es mit einem kleinen Seufzer tun. Und vielleicht mit einer extra großen Tasse Kaffee.
Also, Max Park and Ride Airport, ich liebe dich. Aber ich hasse dich auch. Ein bisschen. Naja, vielleicht auch ein bisschen mehr. Aber hey, wir sehen uns beim nächsten Flug!
