Moet Chandon I C E Imperial
Okay, Leute, setzt euch, ich muss euch was erzählen. Stellt euch vor, ihr seid an einem dieser ultra-chicen Orte, ihr wisst schon, wo die Luft nach Sonnencreme und "Ich hab's geschafft" riecht. Die Sonne knallt, eure Laune ist blendend, und ihr wollt was, das genauso blendend ist, aber nicht gleich umhaut. Die Lösung? Moët & Chandon Ice Impérial. Ja, genau DER Champagner. Der, der irgendwie anders ist.
Erinnert ihr euch an eure erste Champagner-Erfahrung? Wahrscheinlich irgendwas Steifes mit viel zu wenig Bläschen und dem Gefühl, als ob man gerade eine Geschichtsstunde trinkt. Ice Impérial ist das genaue Gegenteil. Der ist wie der freche kleine Bruder, der mit Konfetti um sich wirft und "Party!" schreit. Und wisst ihr was? Er darf das.
Was macht Ice Impérial so besonders?
Gute Frage! Also, erstmal: Eis. Ihr lest richtig. Normalerweise würde jeder Champagner-Kenner bei der Vorstellung, Eis in seinen edlen Tropfen zu werfen, einen Herzinfarkt bekommen. Aber Ice Impérial wurde extra dafür gemacht. Die Cuvée ist so konzipiert, dass sie durch die Verdünnung nicht ihren Charakter verliert. Stell dir vor, es ist wie bei einem Cocktail, nur eben…champagnermäßiger.
Und da sind wir schon beim nächsten Punkt: die Cuvée. Moët & Chandon sind ja nicht doof. Die haben sich gedacht: "Okay, wir machen was für Eis, aber es muss trotzdem klasse sein." Also haben sie eine Mischung aus Pinot Noir, Meunier und Chardonnay zusammengestellt. Pinot Noir sorgt für die Struktur und Frucht, Meunier für die Geschmeidigkeit und Chardonnay für die Frische. Das ist wie ein Orchester, aber eben eins, das im Pool performt.
Aber wartet, da kommt noch mehr! Die Dosage, also die Menge an Zucker, die nach der zweiten Gärung hinzugefügt wird, ist bei Ice Impérial deutlich höher als bei anderen Champagnern. Das ist der Clou! Dadurch bleibt der Champagner auch mit Eis süßlich und fruchtig. Denn mal ehrlich, wer will schon verwässerten, sauren Champagner? Niemand, außer vielleicht dein Mathelehrer, und der trinkt sowieso nur Kaffee.
Wie trinkt man Ice Impérial richtig? (Oder: Wie man nicht zum Champagner-Ketzer wird)
Ganz einfach: In ein großes Weinglas. Keine dieser schmalen Flöten, die sind was für Hochzeiten und Leute, die sich für wichtig halten. Ein großes Glas, damit das Eis Platz hat und die Aromen sich entfalten können. Und dann: Eiswürfel rein. Drei bis vier Stück. Und jetzt kommt der Clou (oder auch nicht, je nachdem, wie experimentierfreudig ihr seid): Garnituren!
Moët & Chandon empfiehlt, den Ice Impérial mit frischen Früchten und Kräutern zu pimpen. Ein paar Minzblätter, eine Scheibe Limette, Erdbeeren, Himbeeren…alles, was Spaß macht! Ich hab mal jemanden gesehen, der hat Gurke reingetan. War jetzt nicht mein Fall, aber hey, jeder wie er mag. Wichtig ist nur: keine Oliven. Das ist ein Sakrileg, selbst für Ice Impérial.
Merke: Ice Impérial ist kein Champagner für den Kaminabend. Das ist Champagner für den Pool, die Terrasse, den Bootsausflug… alles, was draußen und sonnig ist. Denkt an Ibiza, Saint-Tropez, oder… euren Balkon. Hauptsache, es ist warm und ihr habt gute Laune.
Muss man Ice Impérial mögen?
Natürlich nicht! Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Aber wenn ihr auf der Suche nach einem Champagner seid, der nicht so steif ist, der ein bisschen frecher ist, der sich nicht zu ernst nimmt, dann ist Ice Impérial definitiv einen Versuch wert. Und mal ehrlich: Wer kann schon "Nein" zu einem Champagner sagen, der einem das Gefühl gibt, man sei gerade auf einer Dauerparty?
Und jetzt mal ehrlich, ist es nicht herrlich, wie so ein vermeintlicher Regelbruch – Eis in den Champagner! – so einen ganz neuen, erfrischenden Zugang zu einem traditionsreichen Getränk ermöglicht? Manchmal muss man eben Konventionen brechen, um etwas Neues zu entdecken. Und manchmal muss man einfach nur Eiswürfel in seinen Champagner werfen, um den Sommer so richtig zu feiern. Also, prost! Und denkt dran: Das Leben ist zu kurz für langweiligen Champagner.
Ach ja, noch ein kleiner Geheimtipp: Ice Impérial Rosé ist auch eine Wucht. Aber das ist eine andere Geschichte… für ein anderes Mal. 😉
