Parken Am Flughafen Venedig Marco Polo
Lasst uns mal ehrlich sein. Venedig ist wunderschön. Romantisch. Ein bisschen teuer. Und Parken? Am Flughafen Venedig Marco Polo? Sagen wir mal so: Es ist ein Abenteuer. Ein teures Abenteuer.
Ich habe da eine, vielleicht etwas unpopuläre Meinung. Aber ich muss es einfach loswerden. Vielleicht geht es ja jemandem da draußen genauso. Manchmal, nur manchmal, denke ich...
Parken in Venedig: Ein Spiel für Reiche?
Klar, es gibt die offiziellen Parkhäuser. Schick, sauber, bewacht. Und teuer! So richtig teuer. Als würde man gleich noch eine kleine Gondelfahrt mitbezahlen. Nur für's Abstellen des Autos. Da fragt man sich doch: Ist das Parken in Venedig wirklich nur ein Spiel für Reiche? Oder gibt es noch andere Optionen?
Ich habe gehört, einige schwören auf die Parkplätze etwas außerhalb. Mit Shuttle-Service. Klingt ja erstmal gut. Aber dann... das Warten auf den Shuttle. Mit dem ganzen Gepäck. Und müden Kindern. Und anderen gestressten Reisenden. Da vergeht einem schnell die Urlaubslaune.
Und dann sind da noch die inoffiziellen Parkplätze. Irgendwelche Wiesen am Straßenrand, bewacht von... nun ja, von irgendwem. Da hat man dann das Gefühl, das Auto ist besser bewacht als Fort Knox. Oder eben auch nicht. Wer weiß das schon?
Also ehrlich, da überlegt man sich doch glatt, ob man das Auto nicht einfach irgendwo in Mestre parkt und den Bus nimmt. Aber auch das ist ja wieder so eine Sache. Mit dem Bus. Mit Gepäck. Und Touristenmassen. *Seufz*.
Die Sache mit dem "Früh Buchen"
Ja, ich weiß, ich weiß. "Früh buchen, dann ist es billiger!" Das predigen ja alle. Aber wer von uns bucht denn schon Monate im Voraus seinen Parkplatz? Wir sind doch alle spontan. Und chaotisch. Und planen unseren Urlaub höchstens eine Woche vorher. Oder noch kürzer. Und dann? Dann zahlt man halt den vollen Preis. Weil man's kann. Oder weil man keine andere Wahl hat.
Und dann noch das mit den Parkgebühren pro Stunde. Als ob man genau planen könnte, wann man zurückkommt. "Oh, wir müssen uns beeilen, sonst kostet uns die halbe Stunde Parken nochmal 5 Euro!" Entspannung pur, sag ich euch!
Mein (Unpopulärer) Vorschlag
Hier kommt also mein vielleicht etwas verrückter Vorschlag. Warum nicht das Auto einfach zu Hause lassen? Ja, ich weiß, das klingt radikal. Aber denkt mal drüber nach. Venedig ist eine Stadt zum Laufen. Zum Bootfahren. Zum Verlieren. Braucht man da wirklich ein Auto?
Klar, es ist bequem, das Auto zu haben. Man kann alles einpacken, was man will. Man ist flexibel. Aber ist das wirklich die beste Art, Venedig zu erleben? Oder verpasst man nicht vielleicht etwas, wenn man sich nur von A nach B fahren lässt?
Vielleicht ist es ja wirklich so: Das wahre Venedig erlebt man nur, wenn man sich treiben lässt. Wenn man sich verirrt. Wenn man in einer kleinen Trattoria landet, von der man noch nie gehört hat. Und das geht am besten ohne Auto. Und ohne Parkplatzsorgen.
Ich weiß, ich weiß. Das ist leichter gesagt als getan. Aber vielleicht ist es ja einen Versuch wert. Beim nächsten Mal, wenn ihr nach Venedig fahrt. Lasst das Auto einfach zu Hause. Und genießt die Stadt. Ohne Stress. Ohne Parkgebühren. Und vielleicht mit einem ganz neuen Blickwinkel. Und wenn ihr unbedingt ein Auto braucht, nun ja, dann wünsche ich euch viel Glück bei der Parkplatzsuche am Flughafen Marco Polo. Ihr werdet es brauchen.
Und mal ganz ehrlich: Wäre es nicht toll, wenn es am Flughafen Venedig einfach *günstige* Parkplätze gäbe? Einfach so. Ohne viel Tamtam. Ein Traum, ich weiß.
