Parken Düsseldorf Flughafen Abholen P3
Also, mal ehrlich. Wer liebt es, jemanden am Flughafen Düsseldorf abzuholen? Niemand. Absolut niemand.
Die Odyssee beginnt
Das Navi schreit irgendwas von "Umfahrung wegen Stau!". Man denkt: "Ach, wird schon nicht so schlimm." Falsch gedacht. Es ist schlimmer. Immer. Jedes Mal.
Man kurvt durch unbekannte Industriegebiete, vorbei an riesigen Lagerhallen mit noch riesigeren LKW. Man fragt sich, ob man versehentlich in einen Paralleluniversum gelandet ist, in dem Logistik das einzig existierende Lebewesen ist.
Endlich! Ein Schild mit der Aufschrift "Flughafen". Aber welcher? Und wo ist dieses verdammte P3?
Das Mysterium P3
P3. Klingt wie ein geheimer Agenten-Code. Oder ein Raumschiff-Modell von Elon Musk. In Wirklichkeit ist es "nur" ein Parkplatz. Aber einer, der sich hartnäckig weigert, sich eindeutig zu identifizieren.
Man fährt im Kreis. Mehrmals. Man sieht andere, genauso verwirrte Gesichter in ihren Autos. Man nickt sich wissend zu. Wir sind alle im selben Boot. Im Boot der hoffnungslosen P3-Suchenden.
Man überlegt kurz, ob man einfach irgendwo parken und den Ankommenden suchen sollte. Aber dann erinnert man sich an die saftigen Strafzettel, die am Flughafen Düsseldorf verteilt werden wie Konfetti an Karneval.
Also weiter im Kreis. Und plötzlich! Da ist es! Ein kleines, unscheinbares Schild mit der Aufschrift "P3 Abflug". Abflug? War ich nicht bei Ankunft?
Ach, egal. Hauptsache Parkplatz.
Man findet einen Platz. Glück gehabt! Es sind nur noch 17 andere Autos, die um denselben Platz gekämpft haben. Man parkt ein. Mit einem leisen Stoßseufzer der Erleichterung.
Das Warten
Jetzt heißt es warten. Die App sagt: "Landung in 5 Minuten". Man kennt das Spiel. Das bedeutet realistisch eher 30 Minuten. Oder eine Stunde. Oder... nächstes Jahr.
Man scrollt durch Social Media. Man liest Nachrichten. Man spielt Candy Crush. Man beobachtet die anderen Wartenden. Einige telefonieren aufgeregt. Andere dösen im Auto vor sich hin.
Man überlegt, ob man sich einen Kaffee holen soll. Aber dann verpasst man womöglich den Moment, in dem die Person endlich aus dem Flughafen kommt. Also bleibt man sitzen. Und wartet.
Endlich! Eine Nachricht: "Bin da!".
Man springt ins Auto. Man fährt vor. Und da steht die Person. Mit riesigen Koffern. Und einem müden Lächeln.
Das große Wiedersehen (fast)
Man hilft beim Einladen der Koffer. Man umarmt sich kurz. Man fragt, wie der Flug war. Die Antwort ist meistens: "Anstrengend."
Und dann passiert es. Man will losfahren. Aber da ist ein Problem. Ein riesiger Stau. Direkt vor dem P3.
Man sitzt fest. Man seufzt. Man lacht. Was soll man auch sonst machen?
Unpopuläre Meinung: Ich glaube, P3 am Flughafen Düsseldorf ist eine Prüfung. Eine Prüfung der Geduld. Und der Fähigkeit, auch in den stressigsten Situationen noch ein Lächeln auf den Lippen zu haben.
Vielleicht ist es ja auch eine Art von "Escape Room". Nur ohne Rätsel. Sondern mit viel Stau und der vagen Hoffnung, irgendwann wieder nach Hause zu kommen.
Also, liebe Abholer am Flughafen Düsseldorf. Wir sitzen alle im selben Boot. Und das Boot steckt fest im P3 Stau. Aber hey, immerhin haben wir uns! (Oder zumindest unsere Autos nebeneinander).
Beim nächsten Mal nehme ich ein Taxi. Oder schicke die Person direkt mit dem Zug nach Hause. Ähm... ich meine... ich freue mich natürlich immer, jemanden abzuholen! Wirklich! Besonders am P3.
Viel Glück da draußen! Ihr braucht es.
