Pick Up Mieten In Der Nähe
Okay, lasst uns ehrlich sein. Mietwägen sind... eigenartig. Findet ihr nicht auch? Alle reden immer davon, wie praktisch sie sind, wenn man in den Urlaub fährt oder ein Auto braucht, weil das eigene mal wieder bockig ist. Aber ich habe da so meine ganz eigenen, sagen wir mal, Theorien.
Die Sache mit dem "Pick Up"
Fangen wir mal mit den "Pick Up Mieten In Der Nähe" an. Klingt ja super. Einfach schnell ein Auto schnappen und losdüsen. Die Realität sieht aber meistens anders aus. Erstmal muss man überhaupt den "Pick Up" Schalter finden. Der ist garantiert ganz hinten in der dunkelsten Ecke des Flughafens versteckt, hinter einem Meer aus Koffern und gestressten Reisenden. Und dann? Wartet man. Wartet und wartet. Und wartet noch ein bisschen mehr.
Ich habe mal fast eine Stunde gewartet. Eine Stunde! Ich hätte in der Zeit locker eine ganze Netflix-Folge schauen können. Oder zwei. Okay, vielleicht auch nur anderthalb. Aber trotzdem! Das ist kostbare Zeit, die man sinnvoller nutzen könnte. Zum Beispiel um... ja, um über Mietwägen zu lästern!
Und dann ist da noch das Personal. Nicht falsch verstehen, ich bin sicher, die Leute machen nur ihren Job. Aber irgendwer muss ihnen doch beigebracht haben, immer mit der gleichen gelangweilten Miene hinter dem Schalter zu sitzen. Und die gleichen Standard-Fragen zu stellen. "Haben Sie eine Versicherung abgeschlossen?" "Wollen Sie ein Upgrade?" "Sind Sie sicher, dass Sie dieses Auto wirklich wollen, denn wir haben da noch ein viel teureres Modell, das viel besser zu Ihnen passen würde?"
Das Mysterium der Beulen und Kratzer
Nachdem man dann endlich seinen Schlüssel in der Hand hat, geht es zum nächsten Abenteuer: Der Inspektion des Wagens. Und hier fängt der Spaß erst richtig an. Man läuft um das Auto herum, wie ein Detektiv auf der Suche nach Hinweisen. "Oh, da ist ein Kratzer! Und da! Und da auch noch!" Man dokumentiert alles penibel, damit einem später nicht fälschlicherweise die Schuld gegeben wird. Ich frage mich immer, ob die Autovermietungen das mit Absicht machen. So nach dem Motto: "Lass uns mal sehen, wie lange wir ihn suchen lassen können!"
Und dann, wenn man denkt, man hätte alles entdeckt, findet man noch einen versteckten Steinschlag in der Windschutzscheibe. Super! Also wieder zurück zum Schalter und das melden. Und dann wieder warten. Seufz.
Aber hey, immerhin hat man dann ein Auto. Ein Auto, das wahrscheinlich schon mehr Kilometer auf dem Buckel hat, als der eigene Wagen. Ein Auto, das nach irgendetwas riecht. Irgendetwas, das man nicht wirklich identifizieren kann. Ein Auto, das... naja, ein Mietwagen eben.
Die Rückgabe – Das große Finale
Und dann kommt der Tag, an dem man den Wagen zurückgeben muss. Und natürlich, wie könnte es anders sein, findet man den Rückgabe-Schalter wieder ganz hinten in der dunkelsten Ecke des Flughafens, hinter einem Meer aus Koffern und gestressten Reisenden. Man parkt das Auto, gibt den Schlüssel ab und hofft, dass man keinen neuen Kratzer übersehen hat. Und dass man keine Extra-Gebühren zahlen muss, weil man angeblich den Tank nicht vollgetankt hat. Obwohl man ihn ganz sicher vollgetankt hat! Man hat ja schließlich extra noch mal nachgesehen.
Aber egal, man ist durch! Man hat es überlebt! Man hat sich erfolgreich durch den Dschungel der Pick Up Mieten In Der Nähe gekämpft! Und man ist um eine Erfahrung reicher. Eine Erfahrung, die man am liebsten ganz schnell wieder vergessen möchte. Aber hey, immerhin hat man eine gute Geschichte zu erzählen. Und die ist ja bekanntlich unbezahlbar.
Also, nächstes Mal, wenn ihr mich nach meiner Meinung zu Mietwägen fragt, wisst ihr Bescheid. Sie sind... eigenartig. Aber irgendwie auch unverzichtbar. Und vielleicht, ganz vielleicht, mache ich es ja doch wieder. Irgendwann. Wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt. Aber dann mit ganz viel Humor und einer extra Portion Geduld.
