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Work And Travel Von Der Steuer Absetzen


Work And Travel Von Der Steuer Absetzen

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich von meinem Work and Travel Abenteuer in Australien zurückkam. Strahlend braun gebrannt, mit einem Rucksack voller Souvenirs (hauptsächlich billige Didgeridoos, die eh keiner spielen konnte) und einem Bankkonto, das gefährlich nach Ebbe aussah. Ich dachte, das Kapitel sei abgeschlossen. Tja, falsch gedacht! Ein paar Monate später kam nämlich der Steuerbescheid – und die Ernüchterung. Plötzlich hieß es: "Huch, da war ja noch was..." Aber keine Panik, denn es gibt Hoffnung!

Work and Travel und Steuern? Klingt erstmal nicht nach der besten Kombination. Aber bevor du jetzt panisch das Weite suchst: Es ist tatsächlich möglich, einen Teil deiner Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Ja, du hast richtig gelesen! Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? (Ist es vielleicht auch, wenn du es komplett vermasselst. Deswegen gut aufpassen!)

Worum geht's also genau?

Was du absetzen kannst – und was nicht

Okay, lass uns mal Klartext reden. Nicht alles, was du während deines Work and Travel Trips ausgegeben hast, kannst du auch von der Steuer absetzen. Stell dir vor, du könntest deine täglichen Surf-Sessions und die unzähligen Barbecues am Strand geltend machen. Das wäre ja ein Traum! Aber leider... Die Realität sieht etwas anders aus.

Grundsätzlich gilt: Du kannst alle Ausgaben absetzen, die in direktem Zusammenhang mit deiner Arbeit stehen. Das heißt:

  • Reisekosten: Ja, richtig gehört! Die Kosten für deine Flüge nach und von Australien (oder wohin auch immer es dich verschlagen hat) können absetzbar sein. Aber Achtung: Das gilt meist nur, wenn du nachweisen kannst, dass der Trip primär beruflich motiviert war. Heißt also, dass der Arbeitsaufenthalt im Vordergrund stehen muss.
  • Unterkunft: Wenn deine Unterkunft in der Nähe deines Arbeitsplatzes war und du sie hauptsächlich deshalb gemietet hast, um arbeiten zu können, dann sieht es gut aus. (Also nicht die Luxus-Villa am Strand, die du dir mit deinen Ersparnissen gegönnt hast.)
  • Arbeitskleidung: Brauchtest du spezielle Arbeitskleidung? Zum Beispiel Sicherheitsschuhe für die Farmarbeit? Dann heb die Quittungen auf!
  • Bewerbungskosten: Hast du Bewerbungen geschrieben oder Vorstellungsgespräche geführt? Auch hier gilt: Belege sammeln!
  • Sprachkurse: Wenn du einen Sprachkurs belegt hast, um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, könnte das auch absetzbar sein.

Was eher nicht geht: Freizeitaktivitäten, Sightseeing, Souvenirs (sorry, Didgeridoo!), und alle Ausgaben, die du auch zu Hause gehabt hättest (Essen, Hygieneartikel, etc.).

Wie du vorgehen musst

So, jetzt kommt der spannende Teil: Wie setzt man das Ganze nun in die Tat um?

  1. Belege sammeln: Das ist das A und O. Heb alles auf, was irgendwie mit deiner Arbeit zu tun hat: Flugtickets, Mietverträge, Quittungen, Kontoauszüge. Je mehr, desto besser!
  2. Steuererklärung: Fülle eine Steuererklärung aus. Das geht heutzutage auch online. Es gibt verschiedene Anbieter, die dir dabei helfen können. (Ich empfehle, dich da mal schlau zu machen und die Angebote zu vergleichen.)
  3. Anlage N: In der Anlage N (Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit) kannst du deine Werbungskosten angeben. Hier trägst du alle deine Ausgaben ein, die du geltend machen möchtest.
  4. Finanzamt: Schicke deine Steuererklärung an das Finanzamt. Und dann heißt es: Daumen drücken!

Wichtig: Informiere dich beim Finanzamt oder einem Steuerberater über die genauen Bestimmungen. Die Regeln können sich ändern, und es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen. (Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung...)

Fazit

Work and Travel ist ein unvergessliches Erlebnis. Und die Möglichkeit, einen Teil der Kosten von der Steuer abzusetzen, macht es noch ein bisschen schöner. Also: Sammle deine Belege, informiere dich und hol dir das Geld zurück, das dir zusteht! Und dann: Auf zum nächsten Abenteuer!

P.S.: Und wenn das alles zu kompliziert klingt: Es gibt auch Steuerberater, die sich auf Work and Travel spezialisiert haben. Das kann sich lohnen, besonders wenn du viele verschiedene Jobs hattest oder unsicher bist, was du alles absetzen kannst.

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