Zion National Park To Phoenix Airport
Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal einen Roadtrip geplant, der sich in der Theorie nach einem *perfekten* Abenteuer angefühlt hat, nur um dann festzustellen, dass die Realität sich anfühlt wie… naja, wie ein Marathonlauf mit Flip-Flops? Genau das ist die Strecke von Zion National Park zum Flughafen Phoenix manchmal. Stell dir vor, du bist in Zion, atemberaubende Natur, rote Felsen, die so rot sind, dass sie fast schon frech grinsen, und du denkst: "Boah, das ist das Leben!"
Und dann kommt der Moment, in dem du auf deine Uhr schaust und denkst: “Mist, ich muss ja noch rechtzeitig zum Flughafen.” Und plötzlich ist es nicht mehr "Zen" sondern "Zeit rennt!".
Der Start: Zion im Rückspiegel
Der Abschied von Zion ist so, als würde man sich von einem guten Freund verabschieden, der einen mit spektakulären Geschichten und noch spektakuläreren Ausblicken verwöhnt hat. Du winkst den majestätischen Bergen zu (oder hupst kurz, je nachdem, wie viel Kaffee du intus hast), und schon geht's los Richtung Arizona. Der Anfang ist meistens noch ganz entspannt. Du denkst: "Easy peasy, das wird ein Klacks!". Die Sonne scheint, die Musik dudelt (vielleicht ein bisschen Bon Jovi, weil… warum nicht?), und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen. Aber warte mal ab...
Die Wüste ruft (und sie will deine Geduld)
Irgendwann wird die Landschaft… sagen wir mal… monoton. Versteh mich nicht falsch, die Wüste hat ihren eigenen Charme, aber nach ein paar Stunden ist jede Kaktee gesehen und jeder Felsen bewundert. Es ist so, als würde man versuchen, ein Gespräch mit einem Kaktus zu führen – am Anfang interessant, aber dann wird es schnell still und stachelig. Die Kilometer ziehen sich wie Kaugummi, und du beginnst, dich zu fragen, ob es überhaupt noch andere Farben als Braun und Beige gibt. Hauptsache, das Auto ist klimatisiert!
Der innere Monk und die Geschwindigkeitsbegrenzung
Und dann ist da noch die Sache mit der Geschwindigkeitsbegrenzung. Ich meine, ja, Sicherheit geht vor, bla bla bla. Aber wenn du schon leicht gestresst bist, weil du befürchtest, deinen Flug zu verpassen, und dann noch gefühlt mit Schneckentempo durch die Wüste kriechen musst, dann wird dein innerer Monk schon auf eine harte Probe gestellt. Du versuchst, dich zu entspannen, atmest tief durch und denkst an friedliche Dinge… und dann überholt dich ein Rentner im Wohnmobil. *Argh!*
Die Oase: Tankstellen-Wunder
Gott sei Dank gibt es Tankstellen. Diese kleinen, oft etwas heruntergekommenen Oasen in der Wüste sind wie Rettungsinseln für müde Reisende. Hier kannst du deine Blase entleeren, dir einen überteuerten Kaffee holen, der aber trotzdem göttlich schmeckt, und dir einen Hotdog gönnen, von dem du dich fragst, wie lange er da schon liegt. Aber hey, du lebst noch! Und du hast wieder Energie für die nächste Etappe. Das ist doch was!
Phoenix in Sicht (hoffentlich!)
Irgendwann, wenn du schon fast die Hoffnung aufgegeben hast, tauchen sie auf: Die ersten Anzeichen der Zivilisation. Lichter am Horizont, ein paar Häuser, und dann… Phoenix! Juhu! Du fühlst dich wie ein Entdecker, der endlich das gelobte Land erreicht hat. Nur dass dein gelobtes Land in diesem Fall ein Flughafen ist, mit all seinen Vor- und Nachteilen.
Der Flughafen-Wahnsinn
Und dann beginnt der eigentliche Marathon. Parkplatz finden, Koffer schleppen, Sicherheitskontrolle, Boarding… Der Flughafen ist wie ein Ameisenhaufen, nur dass die Ameisen gestresster sind und riesige Rollkoffer hinter sich herziehen. Aber du hast es geschafft! Du bist am Flughafen, rechtzeitig für deinen Flug. Und während du in deinem Sitz sitzt und auf den Start wartest, kannst du zurückblicken und über deinen Roadtrip von Zion nach Phoenix lachen. Es war vielleicht nicht immer einfach, aber hey, du hast eine Geschichte zu erzählen. Und vielleicht, nur vielleicht, hast du dabei sogar ein bisschen was über dich selbst gelernt. Oder zumindest, dass du nie wieder Flip-Flops auf einem Roadtrip tragen solltest.
