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Aus Was Besteht Lakritze Pferdeblut


Aus Was Besteht Lakritze Pferdeblut

Lakritze "Pferdeblut": Was steckt drin?

Viele haben schon von Lakritze gehört. Vielleicht hast du sie sogar probiert. Aber was ist eigentlich drin, besonders in Sorten wie "Pferdeblut"?

Wir schauen uns das mal genauer an. Keine Sorge, es ist weniger gruselig als der Name vermuten lässt.

Die Basis: Lakritzextrakt

Lakritze wird aus der Lakritzwurzel gewonnen. Das ist die Wurzel einer Pflanze namens *Glycyrrhiza glabra*. Diese wächst vor allem in Südeuropa und Asien.

Aus der Wurzel wird ein Extrakt hergestellt. Dieser Extrakt enthält Glycyrrhizin. Glycyrrhizin ist viel süßer als Zucker. Außerdem verleiht es Lakritze ihren typischen Geschmack.

Stell dir vor, du kochst Tee aus Kräutern. Der Lakritzextrakt ist ähnlich. Nur eben viel konzentrierter und süßer.

Weitere Zutaten: Süße und Bindung

Lakritze besteht nicht nur aus Lakritzextrakt. Sondern auch aus anderen Zutaten.

Zucker ist oft ein wichtiger Bestandteil. Er sorgt für zusätzliche Süße. Manchmal wird auch Glukosesirup verwendet. Das ist auch eine Art Zucker.

Mehl oder modifizierte Stärke dienen als Bindemittel. Diese Stoffe halten die Lakritze zusammen. Sie geben ihr die feste Konsistenz.

"Pferdeblut": Die rote Farbe

Nun zum speziellen Fall: "Pferdeblut". Der Name klingt dramatisch. Aber er hat nichts mit echtem Blut zu tun.

Die rote Farbe kommt von pflanzlichen Farbstoffen. Oft wird Betanin verwendet. Betanin wird aus Roter Bete gewonnen.

Rote Bete kennst du vielleicht als Gemüse. Betanin ist der Farbstoff, der die Rote Bete so rot macht. Also, keine Pferde im Spiel!

"Pferdeblut": Der intensive Geschmack

Der intensive Geschmack von "Pferdeblut" kommt von einer Kombination aus verschiedenen Faktoren.

Der hohe Anteil an Lakritzextrakt spielt eine Rolle. Aber auch andere Aromen können verwendet werden.

Oft sind Salmiaksalz (Ammoniumchlorid) und Anisöl enthalten. Diese Stoffe verstärken den Lakritzgeschmack. Sie machen ihn würzig und leicht scharf.

Salmiaksalz ist ein Salz. Es hat einen lakritzartigen, leicht stechenden Geschmack. Anisöl wird aus Anissamen gewonnen. Es riecht und schmeckt nach Lakritz.

Zusammenfassung: Die Zutatenliste

Fassen wir zusammen. Die typischen Zutaten von Lakritze "Pferdeblut" sind:

  • Lakritzextrakt (aus der Lakritzwurzel)
  • Zucker oder Glukosesirup
  • Mehl oder modifizierte Stärke
  • Pflanzliche Farbstoffe (z.B. Betanin aus Roter Bete)
  • Salmiaksalz (Ammoniumchlorid)
  • Anisöl

Wichtig zu wissen: Gesundheitliche Aspekte

Lakritze kann bei hohem Konsum den Blutdruck erhöhen. Das liegt am Glycyrrhizin im Lakritzextrakt.

Menschen mit hohem Blutdruck sollten daher Lakritze nur in Maßen genießen. Das gilt besonders für Produkte mit einem hohen Lakritzextrakt-Anteil.

Achte auf die Angaben auf der Verpackung. Und iss Lakritze in vernünftigen Mengen.

Fazit: Keine Angst vor "Pferdeblut"!

Lakritze "Pferdeblut" enthält kein echtes Blut. Die rote Farbe kommt von pflanzlichen Farbstoffen. Der intensive Geschmack entsteht durch eine Kombination aus Lakritzextrakt, Salmiaksalz und Anisöl.

Jetzt weißt du genau, was drin ist. Und kannst Lakritze genießen – in Maßen natürlich!

Also, lass es dir schmecken. Aber vergiss nicht: Alles in Balance!

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