Aus Was Ist Lakritze Gemacht
Was ist Lakritze? Lakritze ist eine Süßigkeit. Sie wird aus der Süßholzwurzel hergestellt. Manchmal werden auch andere Zutaten hinzugefügt.
Die Süßholzwurzel: Das Herzstück der Lakritze
Die Süßholzwurzel ist die wichtigste Zutat. Sie kommt von der Süßholzpflanze (Glycyrrhiza glabra). Diese Pflanze wächst in warmen Regionen, zum Beispiel in Südeuropa und Asien. Die Wurzel wird geerntet und verarbeitet.
Die Süßholzwurzel enthält Glycyrrhizin. Glycyrrhizin ist viel süßer als Zucker. Es gibt der Lakritze ihren typischen, süßen Geschmack. Es ist auch für einige gesundheitliche Wirkungen verantwortlich, aber dazu später mehr.
Um die Süßholzwurzel zu verarbeiten, wird sie zuerst gewaschen und zerkleinert. Dann wird sie in Wasser gekocht. Dadurch löst sich das Glycyrrhizin aus der Wurzel. Das Wasser wird dann eingedampft. Zurück bleibt ein dicker, schwarzer Saft, der Lakritzextrakt.
Weitere Zutaten in Lakritze
Lakritzextrakt allein ist noch keine fertige Lakritze. Oft werden weitere Zutaten hinzugefügt, um den Geschmack und die Konsistenz zu verändern. Dazu gehören:
- Zucker: Macht die Lakritze süßer.
- Mehl oder Stärke: Bindet die Zutaten und gibt der Lakritze ihre Form.
- Salz: Verstärkt den Geschmack.
- Aromen: Zum Beispiel Anisöl oder Lorbeer, um den Geschmack zu verfeinern.
- Glycerin oder Sorbit: Halten die Lakritze feucht und weich.
- Farbstoffe: Machen die Lakritze schwarz, braun oder rot.
Je nach Hersteller und Sorte können die Zutaten variieren. Es gibt süße Lakritze und salzige Lakritze. Salzige Lakritze enthält zusätzlich Ammoniumchlorid (Salmiak). Dieses Salz gibt der Lakritze ihren typischen, salzig-scharfen Geschmack.
Die Herstellung von Lakritze
Die Herstellung von Lakritze ist im Prinzip einfach. Alle Zutaten werden vermischt und gekocht. Die Masse wird dann geformt. Das kann durch Strangpressen geschehen. Dabei wird die Masse durch eine Form gepresst. So entstehen Lakritzstangen, Lakritzschnecken oder Lakritzfiguren.
Die geformte Lakritze muss dann trocknen. Dadurch wird sie fester und haltbarer. Die Trocknungszeit kann je nach Größe und Form der Lakritze unterschiedlich sein.
Ist Lakritze gesund?
Lakritze kann in Maßen genossen werden. Das Glycyrrhizin in der Süßholzwurzel kann bei hohem Konsum den Blutdruck erhöhen. Menschen mit hohem Blutdruck sollten daher vorsichtig sein. Auch Schwangere sollten Lakritze nur in kleinen Mengen essen.
Auf der anderen Seite hat die Süßholzwurzel auch positive Eigenschaften. Sie kann bei Magenbeschwerden helfen und entzündungshemmend wirken. Aber auch hier gilt: Die Menge macht das Gift. Übermäßiger Konsum ist nicht empfehlenswert.
Fazit
Lakritze ist eine Süßigkeit, die hauptsächlich aus der Süßholzwurzel hergestellt wird. Weitere Zutaten wie Zucker, Mehl, Salz und Aromen werden hinzugefügt, um den Geschmack und die Konsistenz zu beeinflussen. Lakritze sollte in Maßen genossen werden, da das enthaltene Glycyrrhizin den Blutdruck erhöhen kann. Trotzdem hat die Süßholzwurzel auch positive Eigenschaften.
