Behandlung Bilder Von Außenliegende Hämorrhoiden
Was sind äußere Hämorrhoiden?
Äußere Hämorrhoiden sind geschwollene Venen im Anus. Sie befinden sich unter der Haut um den After. Viele Menschen leiden irgendwann darunter. Sie können sehr unangenehm sein.
Sie entstehen, wenn der Druck im Rektum oder Anus steigt. Dies kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Beispiele sind Verstopfung, Schwangerschaft oder starkes Pressen beim Stuhlgang.
Im Gegensatz zu inneren Hämorrhoiden, die sich im Rektum befinden, sind äußere Hämorrhoiden sichtbar. Sie können auch ertastet werden. Das macht die Diagnose oft einfacher.
Symptome von äußeren Hämorrhoiden
Die Symptome variieren je nach Schweregrad. Typische Anzeichen sind Juckreiz, Schmerzen und Blutungen. Manchmal spürt man einen Knoten am After.
Blutungen treten oft beim Stuhlgang auf. Das Blut ist meist hellrot. Der Juckreiz kann sehr quälend sein. Schmerzen sind besonders dann stark, wenn sich ein Blutgerinnsel bildet.
Ein Blutgerinnsel in einer äußeren Hämorrhoide wird als thrombosierte Hämorrhoide bezeichnet. Dies kann sehr schmerzhaft sein. Es erfordert möglicherweise eine spezielle Behandlung.
Behandlungsmethoden für äußere Hämorrhoiden
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, äußere Hämorrhoiden zu behandeln. Die Wahl der Behandlung hängt von der Schwere der Symptome ab. Viele Behandlungen können zu Hause durchgeführt werden.
Zunächst sollte man auf eine gute Hygiene achten. Den After nach jedem Stuhlgang vorsichtig reinigen. Vermeiden Sie starkes Reiben. Verwenden Sie feuchtes Toilettenpapier oder spezielle Reinigungstücher.
Sitzbäder können sehr hilfreich sein. Setzen Sie sich mehrmals täglich für 10-15 Minuten in warmes Wasser. Das lindert Schmerzen und Juckreiz. Geben Sie eventuell etwas Salz ins Wasser.
Salben und Cremes
Es gibt verschiedene Salben und Cremes zur Behandlung von Hämorrhoiden. Diese enthalten oft Inhaltsstoffe wie Hydrocortison oder Lidocain. Diese Stoffe wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.
Salben sollten gemäß den Anweisungen des Arztes oder Apothekers angewendet werden. Sie werden in der Regel mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Achten Sie darauf, die Salbe nicht zu lange anzuwenden, da dies zu Nebenwirkungen führen kann.
Einige pflanzliche Mittel können ebenfalls helfen. Dazu gehören Präparate mit Rosskastanie oder Hamamelis. Diese sollen die Gefäße stärken und Entzündungen reduzieren.
Ernährung und Lebensstil
Eine ballaststoffreiche Ernährung ist wichtig. Ballaststoffe machen den Stuhl weicher. Das erleichtert den Stuhlgang und reduziert den Druck auf die Hämorrhoiden. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
Trinken Sie ausreichend Wasser. Mindestens 2 Liter pro Tag. Das hilft, den Stuhl weich zu halten. Vermeiden Sie starkes Pressen beim Stuhlgang. Nehmen Sie sich Zeit und entspannen Sie sich.
Regelmäßige Bewegung ist ebenfalls wichtig. Sie fördert die Durchblutung und beugt Verstopfung vor. Vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen. Machen Sie regelmäßig Pausen, um sich zu bewegen.
Wann zum Arzt?
In den meisten Fällen sind Hämorrhoiden harmlos. Sie können jedoch sehr unangenehm sein. Wenn die Symptome stark sind oder sich nicht bessern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch bei Blut im Stuhl sollte man vorsichtig sein.
Der Arzt kann die Diagnose bestätigen und andere Ursachen ausschließen. Er kann auch eine geeignete Behandlung empfehlen. In manchen Fällen ist eine Operation notwendig. Zum Beispiel, wenn die Hämorrhoiden sehr groß sind oder sich thrombosiert haben.
Es gibt verschiedene operative Verfahren. Dazu gehören die Hämorrhoiden-Entfernung (Hämorrhoidektomie) und die Hämorrhoiden-Arterien-Ligatur (HAL). Der Arzt wird das geeignete Verfahren auswählen.
Vorbeugung
Sie können einiges tun, um Hämorrhoiden vorzubeugen. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeit. Vermeiden Sie Verstopfung und starkes Pressen beim Stuhlgang.
Bewegen Sie sich regelmäßig und vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen. Gehen Sie regelmäßig zur Toilette, wenn Sie Stuhldrang verspüren. Warten Sie nicht, bis der Drang sehr stark ist.
Eine gute Analhygiene ist wichtig. Reinigen Sie den After nach jedem Stuhlgang vorsichtig. Vermeiden Sie starkes Reiben. Durch diese Maßnahmen können Sie das Risiko von Hämorrhoiden reduzieren.
