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Bilder Von Schuppenflechte Im Gesicht


Bilder Von Schuppenflechte Im Gesicht

Schuppenflechte im Gesicht, auch bekannt als Gesichtspsoriasis, ist eine Hauterkrankung, bei der sich rote, schuppige Flecken im Gesicht bilden. Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: Dein Immunsystem, also deine körpereigene Abwehr, spielt verrückt und greift gesunde Hautzellen an.

Was genau passiert bei Schuppenflechte im Gesicht?

Stell dir vor, deine Haut erneuert sich ständig. Normale Hautzellen brauchen etwa einen Monat, um an die Oberfläche zu wandern und abgestoßen zu werden. Bei Schuppenflechte geht das viel schneller, manchmal nur in wenigen Tagen. Das führt dazu, dass sich die alten Hautzellen auf der Oberfläche ansammeln und die typischen Schuppen bilden. Diese Schuppen sind oft silbrig-weiß und die Haut darunter ist gerötet und entzündet.

Im Gesicht betrifft Gesichtspsoriasis häufig folgende Bereiche:

  • Augenbrauen: Rötung und Schuppung in den Augenbrauen.
  • Stirn: Einzelne oder mehrere rote, schuppige Flecken.
  • Haaransatz: Ähnlich wie auf der Stirn, oft schwer von anderen Hautproblemen zu unterscheiden.
  • Nasolabialfalten: Die Falten zwischen Nase und Mundwinkel können betroffen sein.
  • Um den Mund: Rötung und trockene, rissige Haut.
  • Ohren: Sowohl die Ohrmuschel als auch der Bereich hinter den Ohren können betroffen sein.

Warum bekommt man Schuppenflechte im Gesicht?

Die genaue Ursache für Schuppenflechte ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Wenn also jemand in deiner Familie Schuppenflechte hat, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du sie auch bekommst. Aber das bedeutet nicht, dass du sie zwangsläufig entwickeln wirst!

Umweltfaktoren können die Schuppenflechte auslösen oder verschlimmern. Denk zum Beispiel an:

  • Stress: Psychischer Stress kann das Immunsystem beeinflussen und Schübe auslösen.
  • Infektionen: Bestimmte Infektionen, wie z.B. Halsentzündungen, können die Symptome verstärken.
  • Hautverletzungen: Sogar kleine Verletzungen, wie z.B. ein Sonnenbrand oder Kratzer, können an der Stelle Schuppenflechte verursachen (Köbner-Phänomen).
  • Bestimmte Medikamente: Einige Medikamente können Schuppenflechte auslösen oder verschlimmern.
  • Kälte und trockene Luft: Im Winter kann die trockene Luft die Haut austrocknen und die Symptome verschlimmern.

Was kann man gegen Schuppenflechte im Gesicht tun?

Schuppenflechte ist zwar nicht heilbar, aber sie lässt sich gut behandeln. Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die Haut zu beruhigen. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die je nach Schweregrad der Erkrankung eingesetzt werden:

  • Feuchtigkeitscremes: Regelmäßiges Eincremen mit feuchtigkeitsspendenden Cremes ist sehr wichtig, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Am besten eignen sich Cremes ohne Duftstoffe und Konservierungsstoffe.
  • Topische Kortikosteroide: Das sind Cremes oder Salben, die Kortison enthalten. Sie wirken entzündungshemmend und helfen, die Rötung und den Juckreiz zu lindern. Sie sollten aber nur nach Anweisung des Arztes angewendet werden.
  • Vitamin-D-Analoga: Diese Cremes enthalten eine synthetische Form von Vitamin D und helfen, das Wachstum der Hautzellen zu verlangsamen.
  • Calcineurin-Inhibitoren: Diese Cremes wirken ebenfalls entzündungshemmend und sind eine gute Alternative zu Kortikosteroiden, insbesondere bei langfristiger Anwendung.
  • Lichttherapie: Bei der Lichttherapie wird die Haut mit ultraviolettem Licht (UVB oder PUVA) bestrahlt. Das kann helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Symptome zu lindern.
  • Systemische Medikamente: Bei schwerer Schuppenflechte können auch Tabletten oder Spritzen eingesetzt werden, die das Immunsystem beeinflussen.

Es ist wichtig, einen Hautarzt aufzusuchen, um die richtige Diagnose zu stellen und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Der Arzt kann auch Tipps geben, wie man die Schuppenflechte im Alltag am besten in den Griff bekommt.

Zusätzlich zur ärztlichen Behandlung kannst du auch selbst einiges tun, um die Symptome zu lindern:

  • Vermeide Stress: Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können helfen, Stress abzubauen.
  • Achte auf eine gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann das Immunsystem stärken.
  • Vermeide Reizstoffe: Verwende milde Reinigungsmittel und Kosmetika ohne Duftstoffe und Alkohol.
  • Schütze deine Haut vor Sonne: Trage im Sommer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf.
  • Vermeide Kratzen: Kratzen kann die Haut verletzen und die Symptome verschlimmern.

Denk daran, dass Schuppenflechte eine chronische Erkrankung ist, die oft mit Schüben verläuft. Mit der richtigen Behandlung und den richtigen Maßnahmen kannst du die Symptome aber gut kontrollieren und ein normales Leben führen.

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