Defining And Non Defining Relative Clauses Aufgaben
Was sind definierende und nicht-definierende Relativsätze? Im Wesentlichen sind es zwei verschiedene Arten, Zusatzinformationen in einem Satz zu geben. Sie helfen uns, Substantive genauer zu beschreiben, aber auf unterschiedliche Weisen. Lass uns das genauer ansehen.
Was ist es?
Ein definierender Relativsatz (auch notwendiger Relativsatz genannt) ist ein Satzteil, der essentielle Informationen liefert. Er bestimmt, um welches Substantiv es sich handelt. Ohne diesen Relativsatz wäre der Hauptsatz unvollständig oder mehrdeutig. Er ist also notwendig, um den Satz zu verstehen.
Ein nicht-definierender Relativsatz (auch zusätzlicher Relativsatz genannt) gibt zusätzliche, nicht-essentielle Informationen. Er beschreibt das Substantiv zwar weiter, aber der Hauptsatz wäre auch ohne ihn vollständig und verständlich. Diese Informationen sind eher wie ein netter Bonus.
Wie funktioniert es?
Der Hauptunterschied liegt in der Notwendigkeit und der Zeichensetzung. Definierende Relativsätze werden nicht durch Kommas abgetrennt. Nicht-definierende Relativsätze werden immer durch Kommas abgetrennt.
Betrachten wir ein Beispiel: "Die Studenten, die fleißig lernen, bestehen die Prüfung." Hier ist "die fleißig lernen" ein nicht-definierender Relativsatz. Wir wissen, dass es sich um einige Studenten handelt, und die Information, dass sie fleißig lernen, ist nur ein Zusatz. Wir können den Satz ohne ihn verstehen: "Die Studenten bestehen die Prüfung."
Nun ein definierender Relativsatz: "Die Studenten, die fleißig lernen, werden bestehen." Hier ist "die fleißig lernen" ein definierender Relativsatz. Er bestimmt, welche Studenten bestehen werden. Wenn wir den Relativsatz weglassen, wird der Satz unspezifisch. "Die Studenten werden bestehen" - welche Studenten?
Ein weiteres Beispiel: "Das Auto, das rot ist, gehört meinem Vater." (nicht-definierend) vs. "Das Auto, das ich gekauft habe, ist rot." (definierend). Im ersten Satz wissen wir bereits, dass es sich um *das* Auto handelt und erfahren nur, dass es rot ist. Im zweiten Satz grenzt der Relativsatz das Auto ein, von dem die Rede ist: es ist das *gekaufte* Auto.
Warum ist es wichtig?
Das Verständnis von definierenden und nicht-definierenden Relativsätzen ist wichtig für klares und präzises Schreiben. Es hilft uns, Informationen richtig zu vermitteln und Missverständnisse zu vermeiden. Die Kommasetzung ist entscheidend! Falsche Kommas können die Bedeutung eines Satzes komplett verändern.
Stell dir vor, du schreibst: "Meine Schwester, die Ärztin ist, wohnt in Berlin." Der Leser versteht, dass du *eine* Schwester hast, die zufällig Ärztin ist. Schreibst du aber: "Meine Schwester die Ärztin ist wohnt in Berlin", deutet das an, dass du möglicherweise mehrere Schwestern hast und nur die Ärztin in Berlin wohnt. Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung!
Beim Bearbeiten von Texten ist es auch hilfreich. Kann der Relativsatz weggelassen werden, ohne dass die Aussage des Satzes darunter leidet? Dann handelt es sich um einen nicht-definierenden Relativsatz, der Kommas benötigt. Andernfalls ist es ein definierender Relativsatz ohne Kommas. Übung macht den Meister! Je mehr du liest und schreibst, desto leichter wird es dir fallen, die Unterschiede zu erkennen.
