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Defining And Non-defining Relative Clauses übungen


Defining And Non-defining Relative Clauses übungen

Relativsätze geben uns zusätzliche Informationen über ein Nomen im Hauptsatz. Es gibt zwei Arten: definierende (notwendige) und nicht-definierende (zusätzliche) Relativsätze. Der Unterschied liegt darin, wie wichtig die Information ist.

Definierende Relativsätze

Ein definierender Relativsatz ist notwendig, um zu identifizieren, über welches Nomen wir sprechen. Ohne ihn wäre der Hauptsatz unvollständig oder unklar. Er schränkt die Bedeutung des Nomens ein.

Merkmale:

  • Keine Kommas vor oder nach dem Relativsatz.
  • Unverzichtbar für das Verständnis des Hauptsatzes.

Beispiel: Der Mann der das rote Hemd trägt, ist mein Lehrer.

Ohne den Relativsatz "der das rote Hemd trägt", wüssten wir nicht, welcher Mann gemeint ist. Es gibt wahrscheinlich mehrere Männer, aber nur einer trägt ein rotes Hemd. Der Relativsatz definiert, welchen Mann wir meinen.

Relativpronomen: In definierenden Relativsätzen verwenden wir Relativpronomen wie der, die, das, welcher, welche, welches, und wem. Manchmal kann "der" durch "welcher" ersetzt werden, besonders wenn der Relativsatz weit vom Bezugswort entfernt ist. "Was" wird verwendet, wenn das Bezugswort ein Indefinitpronomen (etwas, nichts, alles) oder ein Superlativ (das Beste) ist. Im Akkusativ kann man "den" auch weglassen, besonders im gesprochenen Deutsch: "Das ist der Film, den ich gesehen habe" (Das ist der Film, ich gesehen habe).

Nicht-definierende Relativsätze

Ein nicht-definierender Relativsatz gibt zusätzliche Informationen über ein Nomen, das wir bereits identifiziert haben. Diese Informationen sind interessant, aber nicht notwendig, um das Nomen zu erkennen. Der Hauptsatz ist auch ohne den Relativsatz vollständig.

Merkmale:

  • Steht immer zwischen Kommas.
  • Kann weggelassen werden, ohne den Hauptsatz zu verändern.
  • Gibt nur zusätzliche Details.

Beispiel: Mein Bruder, der in Berlin wohnt, kommt mich besuchen.

Wir wissen bereits, wer gemeint ist: "Mein Bruder". Der Relativsatz "der in Berlin wohnt" gibt uns nur zusätzliche Information über ihn. Wenn wir ihn weglassen, bleibt der Satz "Mein Bruder kommt mich besuchen" immer noch vollständig und verständlich.

Relativpronomen: In nicht-definierenden Relativsätzen verwenden wir die gleichen Relativpronomen wie in definierenden Relativsätzen: der, die, das, welcher, welche, welches, wem. Die Pronomen *müssen* hier aber stehen bleiben und dürfen nicht weggelassen werden.

Übungen zum Erkennen

Um den Unterschied zu üben, achte auf folgende Punkte:

  1. Kommas: Gibt es Kommas vor und nach dem Relativsatz? Wenn ja, ist es wahrscheinlich ein nicht-definierender Relativsatz.
  2. Weglassen: Kannst du den Relativsatz weglassen, ohne dass der Hauptsatz seinen Sinn verliert? Wenn ja, ist es ein nicht-definierender Relativsatz.
  3. Notwendigkeit: Ist die Information im Relativsatz notwendig, um zu verstehen, über welches Nomen gesprochen wird? Wenn ja, ist es ein definierender Relativsatz.

Beispiel 1: Die Studenten, die fleißig lernen, bestehen die Prüfung.

Hier fehlen Kommas. Es wird also eine bestimmte Gruppe Studenten beschrieben, die fleißig lernen. Es handelt sich um einen definierenden Relativsatz.

Beispiel 2: Frau Müller, die sehr freundlich ist, hilft mir immer.

Hier stehen Kommas. Wir wissen bereits, wer Frau Müller ist. Die Information "die sehr freundlich ist" ist nur zusätzlich. Es handelt sich um einen nicht-definierenden Relativsatz.

Das Verständnis von definierenden und nicht-definierenden Relativsätzen ist wichtig für korrektes Schreiben und Sprechen auf Deutsch. Mit etwas Übung wird es leichtfallen, den Unterschied zu erkennen!

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