Diclofenac Natrium Micro Labs 75 Mg Nebenwirkungen
Diclofenac-Natrium Micro Labs 75 mg: Was ist das? Es ist ein Medikament. Es gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). NSAR helfen gegen Schmerzen und Entzündungen.
Wofür wird es verwendet? Diclofenac-Natrium Micro Labs wird oft bei diesen Beschwerden eingesetzt:
- Schmerzen, zum Beispiel Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen
- Entzündungen, wie bei Arthritis (Gelenkentzündung)
- Regelschmerzen
Nebenwirkungen: Was sind das?
Nebenwirkungen sind unerwünschte Effekte eines Medikaments. Nicht jeder bekommt sie. Aber es ist wichtig, sie zu kennen.
Häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen treten bei mehr als 1 von 100, aber weniger als 1 von 10 Personen auf. Beispiele:
- Magenschmerzen: Ein unangenehmes Gefühl im Bauch.
- Übelkeit: Das Gefühl, sich übergeben zu müssen.
- Durchfall: Häufiger, dünner Stuhlgang.
- Verdauungsstörungen: Schwierigkeiten, das Essen zu verdauen.
- Kopfschmerzen: Ein Druck oder Schmerz im Kopf.
- Schwindel: Das Gefühl, sich zu drehen oder unsicher zu sein.
- Hautausschlag: Rote, juckende Stellen auf der Haut.
Beispiel: Nach der Einnahme von Diclofenac fühlen Sie sich unwohl im Magen. Das könnte eine häufige Nebenwirkung sein.
Gelegentliche Nebenwirkungen
Gelegentliche Nebenwirkungen treten bei mehr als 1 von 1.000, aber weniger als 1 von 100 Personen auf. Beispiele:
- Erbrechen: Sich übergeben.
- Blähungen: Luft im Bauch.
- Verstopfung: Schwierigkeiten, Stuhlgang zu haben.
- Schläfrigkeit: Müde sein.
- Schlafstörungen: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.
- Erhöhte Leberwerte: Können durch einen Bluttest festgestellt werden.
Beispiel: Sie fühlen sich nach der Einnahme von Diclofenac sehr müde und können nicht einschlafen. Das könnte eine gelegentliche Nebenwirkung sein.
Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen
Seltene Nebenwirkungen treten bei mehr als 1 von 10.000, aber weniger als 1 von 1.000 Personen auf. Sehr seltene Nebenwirkungen treten bei weniger als 1 von 10.000 Personen auf. Diese sind ernster, kommen aber seltener vor.
- Magen- oder Darmgeschwüre: Wunden in der Magen- oder Darmwand.
- Magen- oder Darmblutungen: Blutverlust im Magen-Darm-Trakt. Dies kann sich durch schwarzen Stuhl oder Erbrechen von Blut zeigen.
- Allergische Reaktionen: Juckreiz, Schwellungen, Atembeschwerden.
- Herzprobleme: Herzinfarkt oder Schlaganfall (besonders bei hohen Dosen und langer Anwendung).
- Leberentzündung (Hepatitis): Entzündung der Leber.
- Nierenprobleme: Verschlechterung der Nierenfunktion.
Beispiel: Nach der Einnahme von Diclofenac bekommen Sie plötzlich starke Atembeschwerden und Schwellungen im Gesicht. Das könnte eine seltene, aber sehr ernste allergische Reaktion sein. Gehen Sie sofort zum Arzt!
Wichtige Hinweise
- Informieren Sie Ihren Arzt: Sagen Sie Ihrem Arzt, welche Medikamente Sie einnehmen. Auch pflanzliche Mittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
- Vorerkrankungen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Vorerkrankungen haben. Besonders Magen-Darm-Probleme, Herzprobleme, Nierenprobleme oder Allergien.
- Dosierung: Nehmen Sie Diclofenac genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Diclofenac sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
- Ältere Menschen: Ältere Menschen sind oft empfindlicher für Nebenwirkungen.
Was tun bei Nebenwirkungen?
Leichte Nebenwirkungen: Wenn Sie leichte Nebenwirkungen haben, wie Magenschmerzen oder Übelkeit, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Vielleicht können Sie Diclofenac mit Essen einnehmen oder ein anderes Medikament bekommen.
Schwere Nebenwirkungen: Bei schweren Nebenwirkungen, wie Atembeschwerden, Brustschmerzen, oder Blut im Stuhl, suchen Sie sofort einen Arzt auf!
Wichtig: Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Lesen Sie immer die Packungsbeilage.
