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Englisch übungen Gerund Oder Infinitiv


Englisch übungen Gerund Oder Infinitiv

Gerund oder Infinitiv? Keine Panik!

Viele Deutschlerner stolpern über die Frage: Wann benutze ich das Gerundium und wann den Infinitiv? Es ist verständlich! Lass uns das Problem gemeinsam angehen. Wir werden das Ganze mit Bildern und einfachen Erklärungen aufschlüsseln.

Stell dir vor, das Gerundium ist ein fleißiger Arbeiter. Es beschreibt die Art und Weise, wie etwas gemacht wird. Es ist oft die Übersetzung von "-ing" Formen im Englischen. Denk an "Das Lesen macht Spaß" (Reading is fun).

Der Infinitiv ist eher ein Grundzustand, ein Name für eine Handlung. Er ist oft das "zu + Verb" im Englischen. Denk an "Ich liebe es, zu lesen" (I love to read). Siehst du den Unterschied?

Das Gerundium: Die Art und Weise

Das Gerundium (die Nominalisierung des Verbs) erkennst du an einem großen "G". Es wird immer großgeschrieben! Merke dir: Es ist ein Nomen! Es steht oft nach Präpositionen. Stell dir das wie ein "G" für "Grund" vor, aber in dem Sinne von "Art und Weise".

Schau dir diese Beispiele an. "Durch Üben wird man besser." "Beim Schwimmen entspanne ich." "Ohne Nachdenken darf man keine Entscheidung treffen." Siehst du, wie die Präpositionen das Gerundium einleiten?

Manchmal steht das Gerundium auch alleine, aber dann ist es meistens der Betreff des Satzes. "Reisen bildet." Das Reisen ist das Subjekt, das macht etwas mit uns!

Der Infinitiv: Die Absicht

Der Infinitiv ist das Verb in seiner reinen Form, oft mit "zu". Es beschreibt oft eine Absicht oder einen Zweck. Denk an "Ich habe vor, zu lernen".

Viele Verben verlangen einen Infinitiv mit "zu". Dazu gehören zum Beispiel: beginnen, versuchen, planen, hoffen, vergessen, versprechen. Denk an: "Ich beginne, Deutsch zu lernen." "Ich versuche, pünktlich zu sein."

Es gibt auch Verben, die *keinen* Infinitiv mit "zu" brauchen. Das sind oft Hilfsverben (können, müssen, sollen, wollen, dürfen, mögen) und Verben der Wahrnehmung (sehen, hören, fühlen). Denk an: "Ich kann Deutsch sprechen." "Ich sehe dich kommen."

Vergleich: Eine visuelle Hilfe

Stell dir vor, du hast zwei Werkzeugkisten. Eine Werkzeugkiste ist für das Gerundium. Darin sind Werkzeuge, die beschreiben, *wie* etwas gemacht wird. Die andere Werkzeugkiste ist für den Infinitiv. Darin sind Werkzeuge, die beschreiben, *was* du machen willst.

Beispiel: Du willst ein Bild aufhängen. Die Gerundium-Werkzeugkiste (Art und Weise) enthält Werkzeuge wie: "Durch sorgfältiges Messen, wird das Bild gerade hängen." Die Infinitiv-Werkzeugkiste (Absicht) enthält Werkzeuge wie: "Ich habe vor, das Bild aufzuhängen."

Denk daran: Übung macht den Meister! Je mehr du übst, desto leichter wird es dir fallen, zwischen Gerundium und Infinitiv zu unterscheiden. Keine Angst vor Fehlern! Sie sind Teil des Lernprozesses.

Zusammenfassung

Das Gerundium beschreibt die Art und Weise, wie etwas gemacht wird. Es steht oft nach Präpositionen und wird großgeschrieben. Der Infinitiv beschreibt oft eine Absicht oder einen Zweck und steht oft mit "zu".

Merke dir die "Werkzeugkisten"-Analogie. Das Gerundium ist für das "Wie", der Infinitiv für das "Was". Mit dieser Hilfe und viel Übung wirst du bald zum Experten!

"Sprache ist der Schlüssel zu neuen Welten." - unbekannt
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