Fake It Till You Make It
Fake it till you make it bedeutet, ein Verhalten, eine Zuversicht oder eine Kompetenz vorzutäuschen, die man noch nicht vollständig besitzt, um seine Ziele zu erreichen oder eine Situation erfolgreich zu meistern.
Es ist ein Schritt-für-Schritt-Prozess, um sich selbst zu verbessern. Zuerst musst du das gewünschte Ergebnis definieren. Was möchtest du erreichen oder werden? Sei präzise. Zum Beispiel: "Ich möchte selbstbewusster in Präsentationen sein" anstatt "Ich möchte selbstbewusster sein".
Als Nächstes: Identifiziere das Verhalten einer Person, die bereits das erreicht hat, was du willst. Beobachte, wie sie sich verhalten, sprechen und handeln. Zum Beispiel, wenn du selbstbewusster in Präsentationen sein möchtest, beobachte einen erfahrenen Redner. Achte auf seine Körpersprache, seinen Tonfall und wie er Fragen beantwortet.
Dann: Imitiere dieses Verhalten. Das bedeutet, dass du versuchst, die Verhaltensweisen, die du beobachtet hast, in deinem eigenen Leben nachzuahmen. Das kann anfangs unangenehm sein, aber Übung macht den Meister. Übe vor einem Spiegel oder mit Freunden und Familie. Zum Beispiel: Sprich in einem selbstsicheren Tonfall, halte Augenkontakt und gestikuliere bewusst.
Visualisiere Erfolg. Stell dir vor, wie es sich anfühlt, dein Ziel erreicht zu haben. Visualisierung kann dir helfen, dein Selbstvertrauen zu stärken und Ängste abzubauen. Stell dir vor, wie du eine erfolgreiche Präsentation hältst und positives Feedback erhältst. Das hilft dir, dich mental vorzubereiten.
Handle selbstbewusst, auch wenn du dich nicht so fühlst. Selbst wenn du innerlich nervös bist, versuche, eine positive und selbstbewusste Haltung auszustrahlen. Die meisten Menschen werden deine innere Unsicherheit nicht bemerken. Zum Beispiel: Sprich langsam und deutlich, lächle und zeige Interesse an deinen Gesprächspartnern.
Lerne und passe dich an. Sammle Feedback und analysiere deine Erfahrungen. Was hat gut funktioniert? Was kannst du verbessern? Nutze diese Erkenntnisse, um dein Verhalten und deine Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Das ist ein iterativer Prozess. Zum Beispiel: Frage nach Feedback von Kollegen nach einer Präsentation und überlege, was du beim nächsten Mal anders machen kannst.
Ein praktischer Nutzen von "Fake it till you make it" ist die Überwindung von Angst und Unsicherheit. Indem du dich selbst dazu zwingst, dich so zu verhalten, als ob du keine Angst hättest, kannst du deine tatsächliche Angst nach und nach reduzieren. Das ist besonders hilfreich in Situationen, in denen du dich überwinden musst, z.B. bei Vorstellungsgesprächen oder öffentlichen Reden.
Ein weiterer Nutzen ist die Steigerung des Selbstvertrauens. Wenn du erfolgreich ein Verhalten vortäuschst und positive Ergebnisse erzielst, gewinnst du an Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit. Du erkennst, dass du in der Lage bist, Herausforderungen zu meistern, auch wenn du anfangs Zweifel hattest.
