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Hand Mund Fuß Bei Schwangeren


Hand Mund Fuß Bei Schwangeren

Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK) bei Schwangeren ist eine ansteckende Krankheit. Sie wird meistens durch Viren verursacht. Typisch sind kleine Bläschen und rote Flecken. Diese treten an Händen, Füßen und im Mund auf. Schwangere können sich auch anstecken.

Was ist Hand-Fuß-Mund-Krankheit genau?

Stell dir vor, du hast kleine Pickel. Diese Pickel sind rot und manchmal mit Flüssigkeit gefüllt. Sie jucken vielleicht auch. Bei der HFMK sind diese Pickel nicht nur an einer Stelle. Sie sind besonders an den Händen (Handflächen und Finger), den Füßen (Fußsohlen und Zehen) und im Mund (Zunge, Wangeninnenseite). Manchmal sind sie auch am Po oder an den Genitalien.

Die Krankheit wird meistens durch Viren verursacht. Das bedeutet, sie ist ansteckend. Du kannst dich anstecken, wenn du in Kontakt mit den Viren kommst. Zum Beispiel durch Husten, Niesen oder Berührung von infizierten Gegenständen.

Wie äußert sich HFMK bei Schwangeren?

Die Symptome sind ähnlich wie bei anderen Erwachsenen oder Kindern. Allerdings kann eine Infektion in der Schwangerschaft besondere Risiken bergen. Zu den Symptomen gehören:

  • Fieber: Oft leicht erhöht, aber möglich.
  • Halsschmerzen: Schlucken kann wehtun.
  • Appetitlosigkeit: Man hat keinen Hunger.
  • Bläschen und rote Flecken: Wie oben beschrieben, an Händen, Füßen und im Mund.
  • Müdigkeit: Man fühlt sich schlapp und kraftlos.

Nicht jede Schwangere hat alle Symptome. Manche haben nur wenige, andere leiden stärker.

Warum ist HFMK in der Schwangerschaft ein Problem?

HFMK ist meistens harmlos. Aber in der Schwangerschaft gibt es ein paar Dinge zu beachten. Das Risiko für das Baby ist zwar gering, aber nicht null:

  • Frühe Schwangerschaft: Wenn sich die Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft ansteckt, ist theoretisch ein gering erhöhtes Risiko für Komplikationen möglich. Das ist aber sehr selten.
  • Kurz vor der Geburt: Wenn die Mutter kurz vor der Geburt HFMK hat, kann sich das Baby bei der Geburt anstecken. Das Baby hat dann meistens nur milde Symptome.

Wichtig ist: Sprich mit deinem Arzt oder deiner Hebamme, wenn du denkst, du hast HFMK. Sie können dich beraten und dir helfen, dich besser zu fühlen. Außerdem können sie einschätzen, ob es ein Risiko für dein Baby gibt.

Was kann man gegen HFMK in der Schwangerschaft tun?

Es gibt keine spezielle Behandlung gegen HFMK. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern:

  • Schmerzmittel: Gegen Fieber und Schmerzen (Paracetamol ist oft erlaubt, aber sprich vorher mit deinem Arzt!).
  • Gels für den Mund: Betäubende Gels können helfen, die Schmerzen im Mund zu lindern.
  • Viel trinken: Wichtig, um nicht auszutrocknen.
  • Weiche Nahrung: Wenn das Schlucken wehtut, sind weiche Speisen angenehmer (z.B. Suppe, Joghurt).
  • Gute Hygiene: Häufiges Händewaschen hilft, die Viren nicht weiter zu verbreiten.

Wie kann man sich vor HFMK schützen?

Vorbeugung ist wichtig, besonders in der Schwangerschaft:

  • Häufiges Händewaschen: Besonders nach dem Kontakt mit anderen Menschen oder Gegenständen.
  • Kontakt mit Kranken vermeiden: Versuche, dich von Personen fernzuhalten, die HFMK haben.
  • Gegenstände nicht teilen: Teile keine Gläser, Besteck oder Handtücher mit anderen.
  • Oberflächen reinigen: Reinige regelmäßig Oberflächen, die häufig berührt werden (z.B. Türklinken, Lichtschalter).

Zusammenfassend lässt sich sagen: HFMK ist unangenehm, aber meistens nicht gefährlich. Sprich mit deinem Arzt oder deiner Hebamme, wenn du Symptome hast. Gute Hygiene hilft, die Krankheit zu vermeiden und andere nicht anzustecken. Denk daran, dass du nicht alleine bist und es Hilfe gibt!

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