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Hand Mund Fuß Wie Lange Krank


Hand Mund Fuß Wie Lange Krank

Was ist Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK) ist eine ansteckende Krankheit. Sie wird meistens durch Viren verursacht. Betroffen sind vor allem Kinder unter 10 Jahren. Aber auch ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich anstecken. Die Krankheit ist zwar unangenehm, aber in der Regel harmlos und heilt von selbst aus.

Stell dir vor, ein Kindergartenkind hat kleine Bläschen im Mund. Und auch an den Händen und Füßen. Das ist typisch für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Oft kommt noch Fieber dazu. Die Krankheit ist also gar nicht so schwer zu erkennen.

Wie erkennt man die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Die Symptome sind ziemlich eindeutig. Zuerst gibt es meist unspezifische Anzeichen. Zum Beispiel Fieber, Halsschmerzen und Appetitlosigkeit. Diese Symptome sind aber nicht immer da. Dann kommen die typischen Hautveränderungen.

Im Mund bilden sich kleine, schmerzhafte Bläschen. Diese können aufplatzen und zu kleinen Geschwüren werden. Das Essen und Trinken kann dann unangenehm sein. An den Händen und Füßen entstehen ebenfalls Bläschen. Diese jucken meist nicht, können aber etwas schmerzen.

Manchmal treten die Bläschen auch an anderen Körperstellen auf. Zum Beispiel am Gesäß oder an den Knien. Wichtig ist: Nicht jeder hat alle Symptome. Die Krankheit kann unterschiedlich verlaufen.

Wie wird die Hand-Fuß-Mund-Krankheit übertragen?

Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion. Das bedeutet: Beim Husten, Niesen oder Sprechen gelangen Viren in die Luft. Diese können dann von anderen eingeatmet werden. Außerdem ist die Krankheit sehr ansteckend durch direkten Kontakt. Zum Beispiel durch Berühren von infizierten Oberflächen. Oder durch Kontakt mit dem Stuhl infizierter Personen. Deshalb ist gute Hygiene so wichtig.

Denk an ein Kind, das in den Kindergarten geht. Es hustet in die Hand und fasst dann das Spielzeug an. Ein anderes Kind nimmt das Spielzeug in den Mund. Schon hat es sich angesteckt. Oder stell dir vor, du benutzt das gleiche Handtuch wie jemand, der die Krankheit hat. Auch so können die Viren übertragen werden.

Wie lange ist man ansteckend?

Die Ansteckungsgefahr ist am höchsten, kurz bevor die ersten Symptome auftreten. Und solange die Bläschen noch vorhanden sind. Aber auch nach dem Abheilen der Bläschen kann man noch ansteckend sein. Die Viren können noch einige Wochen im Stuhl ausgeschieden werden.

Das bedeutet, dass man auch dann noch auf Hygiene achten muss. Vor allem beim Wickeln von Babys oder kleinen Kindern. Und nach dem Toilettengang. Generell gilt: Solange man sich krank fühlt, sollte man zu Hause bleiben. So schützt man andere vor einer Ansteckung.

Wie lange dauert die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Die Inkubationszeit beträgt in der Regel drei bis sechs Tage. Das ist die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome. Die Krankheit selbst dauert meist eine Woche bis zehn Tage. Die Bläschen heilen dann von selbst ab.

Stell dir vor, du hast dich am Montag angesteckt. Am Donnerstag oder Freitag fühlst du dich dann vielleicht etwas schlapp. Am Samstag kommen dann die ersten Bläschen im Mund. Bis zum nächsten Wochenende sind die meisten Symptome dann aber wieder verschwunden.

Was kann man gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit tun?

Es gibt keine spezielle Behandlung gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Man kann nur die Symptome lindern. Gegen Fieber und Schmerzen helfen fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente. Zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen. Bei schmerzhaften Bläschen im Mund können entzündungshemmende Mundspülungen helfen.

Wichtig ist, viel zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Vermeide säurehaltige Getränke. Diese können die Bläschen im Mund zusätzlich reizen. Und achte auf eine weiche, leicht verdauliche Kost.

Ruhe und Schlaf sind auch wichtig. Der Körper braucht Zeit, um die Krankheit zu überwinden. Und natürlich: Achte auf eine gute Hygiene. Wasche regelmäßig die Hände. So verhinderst du, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet.

Wann muss man zum Arzt?

In den meisten Fällen ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit harmlos. Ein Arztbesuch ist nicht unbedingt notwendig. Aber es gibt Ausnahmen. Wenn das Fieber sehr hoch ist oder lange anhält. Wenn das Kind starke Schmerzen hat. Oder wenn es wenig trinkt und Anzeichen von Austrocknung zeigt. Dann sollte man zum Arzt gehen.

Auch wenn man sich unsicher ist, sollte man lieber einen Arzt fragen. Vor allem bei Babys und Kleinkindern. Der Arzt kann die Diagnose bestätigen und Tipps zur Behandlung geben. Und er kann andere, schwerwiegendere Erkrankungen ausschließen.

Fazit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine ansteckende, aber meist harmlose Krankheit. Sie heilt in der Regel von selbst aus. Wichtig sind eine gute Hygiene und die Linderung der Symptome. Bei Fragen oder Unsicherheiten sollte man einen Arzt aufsuchen.

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