Hand Und Fuß Krankheit Erwachsene
Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei Erwachsenen: Was Sie wissen müssen
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK) ist eine ansteckende Viruserkrankung. Sie tritt häufig bei Kindern auf. Aber auch Erwachsene können daran erkranken. Die Krankheit äußert sich durch typische Symptome.
Was ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?
Die HFMK wird durch Viren verursacht. Meistens sind Coxsackie-Viren dafür verantwortlich. Seltener spielen andere Enteroviren eine Rolle. Die Viren sind sehr ansteckend. Sie verbreiten sich leicht.
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt. Dies kann über Speichel, Nasensekret oder Stuhl geschehen. Auch durch kontaminierte Oberflächen ist eine Ansteckung möglich. Die Inkubationszeit beträgt meist drei bis sechs Tage.
Symptome bei Erwachsenen
Erwachsene erleben die HFMK oft anders als Kinder. Die Symptome können milder sein. Manchmal verläuft die Infektion sogar ohne erkennbare Beschwerden. Dies nennt man asymptomatisch.
Typische Symptome sind: Fieber, Halsschmerzen und Appetitlosigkeit. Auch ein allgemeines Krankheitsgefühl kann auftreten. Charakteristisch sind rote Bläschen. Diese bilden sich an Händen, Füßen und im Mund.
Die Bläschen im Mund können schmerzhaft sein. Sie erschweren das Essen und Trinken. An den Händen und Füßen jucken die Bläschen oft. Manchmal treten sie auch am Gesäß oder an den Genitalien auf.
Diagnose
Die Diagnose wird meist anhand der typischen Symptome gestellt. Ein Arzt kann die Hautveränderungen begutachten. Oft ist keine weitere Diagnostik notwendig. In seltenen Fällen wird ein Virusnachweis durchgeführt. Dies geschieht durch einen Abstrich aus den Bläschen.
Behandlung
Die HFMK ist eine Viruserkrankung. Es gibt keine spezifische antivirale Therapie. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome. Ziel ist es, die Beschwerden zu reduzieren.
Gegen Fieber und Schmerzen helfen fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente. Paracetamol oder Ibuprofen sind gängige Mittel. Bei Halsschmerzen können Lutschtabletten oder Gurgellösungen helfen. Wichtig ist, ausreichend zu trinken. Vermeiden Sie saure oder scharfe Speisen.
Juckreizstillende Salben können bei den Bläschen an Händen und Füßen helfen. In der Regel heilen die Bläschen von selbst ab. Es bleiben keine Narben zurück. Die Erkrankung dauert meist etwa eine Woche.
Komplikationen
Komplikationen sind bei Erwachsenen selten. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) kommen. Auch eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist möglich. Bei Schwangeren kann die HFMK das ungeborene Kind gefährden.
Vorbeugung
Die beste Vorbeugung ist eine gute Hygiene. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Besonders nach dem Toilettengang und vor dem Essen. Vermeiden Sie engen Kontakt zu erkrankten Personen. Desinfizieren Sie Oberflächen, die häufig berührt werden.
Es gibt keine Impfung gegen die HFMK. Da verschiedene Viren die Krankheit auslösen können, ist eine Impfung schwierig. Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise. Ein starkes Immunsystem schützt vor Infektionen.
Besondere Hinweise für Erwachsene
Erwachsene sollten bei einer Erkrankung auf ihre Mitmenschen achten. Vermeiden Sie den Kontakt zu Kindern und Schwangeren. Bleiben Sie zu Hause, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber über Ihre Erkrankung.
Die HFMK ist zwar unangenehm, aber in der Regel harmlos. Mit der richtigen Behandlung können die Symptome gelindert werden. Eine gute Hygiene hilft, die Ausbreitung zu verhindern. Bei ungewöhnlichen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist auch für Erwachsene relevant. Eine gute Kenntnis der Symptome und Vorbeugungsmaßnahmen ist wichtig. So können Sie sich und andere schützen.
