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Immer Wiederkehrende übelkeit Bei Kindern


Immer Wiederkehrende übelkeit Bei Kindern

Was bedeutet "immer wiederkehrende Übelkeit" bei Kindern?

Stell dir vor, dein kleiner Bruder klagt ständig über Bauchschmerzen und ihm ist schlecht. Das passiert nicht nur einmal, sondern immer wieder. Immer wiederkehrende Übelkeit bedeutet genau das: Übelkeit, die regelmäßig auftritt und nicht einfach verschwindet.

Was ist überhaupt Übelkeit? Es ist dieses unangenehme Gefühl im Magen, das oft dazu führt, dass man sich übergeben muss. Denk an das flaue Gefühl, wenn du auf einer Achterbahn warst oder wenn du etwas gegessen hast, das dir nicht bekommen ist. Bei Kindern kann sich Übelkeit aber auch anders äußern, zum Beispiel durch Appetitlosigkeit oder Bauchweh.

Das Wort "immer wiederkehrend" bedeutet, dass es nicht nur ein einmaliges Ereignis ist. Es passiert mehrmals über einen bestimmten Zeitraum. Zum Beispiel: Dein kleiner Cousin hat jede Woche mindestens zweimal Übelkeit. Das ist dann ein Hinweis darauf, dass es sich um ein wiederkehrendes Problem handeln könnte.

Häufige Ursachen für wiederkehrende Übelkeit

Es gibt viele Gründe, warum Kinder immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen haben. Einige davon sind harmlos, andere erfordern einen Besuch beim Arzt. Wichtig ist, die Situation im Auge zu behalten und gegebenenfalls professionelle Hilfe zu suchen.

Reisekrankheit: Kennst du das Gefühl, wenn dir im Auto oder Bus schlecht wird? Das ist die Reisekrankheit. Sie entsteht durch widersprüchliche Informationen, die dein Gehirn von deinen Augen und deinem Gleichgewichtsorgan erhält. Manche Kinder sind besonders anfällig dafür.

Migräne: Migräne ist nicht nur Kopfschmerz. Sie kann auch von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit begleitet sein. Bei Kindern äußert sich Migräne oft anders als bei Erwachsenen, und Übelkeit kann ein dominierendes Symptom sein.

Angst und Stress: Kinder erleben oft Stress, der sich auf ihren Magen auswirken kann. Denk an die Aufregung vor einer Klassenarbeit oder Streit mit Freunden. Stress kann sich in Form von Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen äußern.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Manche Kinder vertragen bestimmte Lebensmittel nicht. Zum Beispiel Laktose (Milchzucker) oder Gluten (in Weizen enthalten). Wenn sie diese Lebensmittel essen, kann es zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall kommen.

Infektionen: Auch wenn die eigentliche Infektion längst vorbei ist, kann es vorkommen, dass Kinder noch unter den Nachwirkungen leiden und immer wieder Übelkeit verspüren. Das kann zum Beispiel nach einem Magen-Darm-Infekt passieren.

Funktionelle Bauchschmerzen: Das bedeutet, dass der Arzt keine organische Ursache für die Bauchschmerzen und die Übelkeit findet. Trotzdem sind die Beschwerden real und beeinträchtigen das Kind im Alltag. Die Ursachen sind oft vielfältig und können psychischer Natur sein.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es ist wichtig, die Anzeichen ernst zu nehmen und nicht zu lange zu warten, bevor man einen Arzt aufsucht. Hier sind einige Situationen, in denen ein Arztbesuch ratsam ist:

  • Wenn die Übelkeit häufig auftritt (mehrmals pro Woche oder Monat).
  • Wenn die Übelkeit von anderen Symptomen begleitet wird, wie z.B. Fieber, Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder Erbrechen.
  • Wenn das Kind dehydriert ist (wenig uriniert, trockene Lippen).
  • Wenn die Übelkeit das Kind stark beeinträchtigt (z.B. es kann nicht zur Schule gehen oder seinen Hobbys nachgehen).

Der Arzt wird das Kind untersuchen und eventuell weitere Untersuchungen durchführen, um die Ursache der Übelkeit herauszufinden. Er kann dann eine passende Behandlung empfehlen.

Was kann man selbst tun?

Neben der ärztlichen Behandlung gibt es auch einige Dinge, die man selbst tun kann, um die Beschwerden zu lindern:

Schonkost: Gib dem Kind leicht verdauliche Speisen, wie Zwieback, Reis oder Bananen. Vermeide fettige, stark gewürzte oder zuckerhaltige Speisen.

Ausreichend trinken: Achte darauf, dass das Kind ausreichend trinkt, am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Vermeide zuckerhaltige Getränke, da diese die Übelkeit verschlimmern können.

Ruhe: Sorge für ausreichend Ruhe und Entspannung. Stress kann die Übelkeit verstärken.

Ingwer: Ingwer kann bei Übelkeit helfen. Du kannst dem Kind Ingwertee geben oder ihm ein kleines Stück Ingwer kauen lassen. Achte aber darauf, dass der Ingwer nicht zu scharf ist.

Ablenkung: Lenke das Kind von der Übelkeit ab, indem du mit ihm spielst, ein Buch vorliest oder einen Film schaust.

Wichtig: Die Informationen in diesem Artikel ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn du dir Sorgen um die Gesundheit deines Kindes machst, solltest du immer einen Arzt aufsuchen.

Immer wiederkehrende Übelkeit bei Kindern kann viele Ursachen haben. Durch Beobachtung, Geduld und die Zusammenarbeit mit einem Arzt kann man die Ursache finden und dem Kind helfen, sich besser zu fühlen.

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