Pregnancy Associated Plasma Protein A Test
Die Pregnancy Associated Plasma Protein A (PAPP-A) Test ist ein Bluttest, der während der Schwangerschaft durchgeführt wird. Er misst die Menge an PAPP-A in Ihrem Blut.
Was ist PAPP-A?
PAPP-A ist ein Protein. Es wird von der Plazenta produziert. Die Plazenta versorgt das Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff. Die Menge an PAPP-A im Blut der Mutter steigt im Laufe der Schwangerschaft an.
Warum wird der PAPP-A Test durchgeführt?
Der PAPP-A Test ist Teil des Ersttrimester-Screenings. Dieses Screening wird zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Es dient dazu, das Risiko für bestimmte chromosomale Störungen beim Baby zu bestimmen.
Die häufigsten chromosomalen Störungen, die mit dem Ersttrimester-Screening untersucht werden, sind:
- Down-Syndrom (Trisomie 21): Eine zusätzliche Kopie des Chromosoms 21.
- Edwards-Syndrom (Trisomie 18): Eine zusätzliche Kopie des Chromosoms 18.
- Pätau-Syndrom (Trisomie 13): Eine zusätzliche Kopie des Chromosoms 13.
Der PAPP-A Test wird in Kombination mit anderen Tests durchgeführt, um das Risiko besser einschätzen zu können. Zu diesen Tests gehört meist eine Ultraschalluntersuchung zur Messung der Nackentransparenz (NT) des Babys und die Messung des freien Beta-hCG im mütterlichen Blut.
Wie wird der PAPP-A Test durchgeführt?
Der PAPP-A Test ist ein einfacher Bluttest. Eine medizinische Fachkraft entnimmt Ihnen eine Blutprobe aus einer Vene im Arm. Die Probe wird dann an ein Labor geschickt, wo die PAPP-A Konzentration gemessen wird. Sie müssen für diesen Test nicht nüchtern sein.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Die Ergebnisse des PAPP-A Tests werden zusammen mit den Ergebnissen der Ultraschalluntersuchung (NT) und des Beta-hCG Tests ausgewertet. Eine niedrige PAPP-A Konzentration kann auf ein erhöhtes Risiko für eine chromosomale Störung hinweisen. Eine hohe PAPP-A Konzentration ist normalerweise kein Grund zur Besorgnis.
Es ist wichtig zu verstehen, dass der PAPP-A Test ein Screening-Test ist. Er gibt nur eine Risikoeinschätzung und keine definitive Diagnose. Ein erhöhtes Risiko bedeutet nicht unbedingt, dass das Baby tatsächlich eine Chromosomenstörung hat. Weitere diagnostische Tests können erforderlich sein, um eine sichere Diagnose zu stellen.
Weitere Tests
Wenn das Ersttrimester-Screening ein erhöhtes Risiko anzeigt, können weitere Tests empfohlen werden. Dazu gehören:
- Chorionzottenbiopsie (CVS): Eine Gewebeprobe der Plazenta wird entnommen und auf Chromosomenstörungen untersucht.
- Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung): Eine Probe des Fruchtwassers wird entnommen und auf Chromosomenstörungen untersucht.
- Nicht-invasiver Pränataltest (NIPT): Ein Bluttest der Mutter, der fetale DNA analysiert, um das Risiko für bestimmte Chromosomenstörungen zu bestimmen.
Ihr Arzt wird Ihnen die Vor- und Nachteile jeder Option erklären und Ihnen helfen, die beste Entscheidung für Sie und Ihr Baby zu treffen.
Wichtige Hinweise
- Der PAPP-A Test ist ein Screening-Test, keine Diagnose.
- Ein abnormales Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Baby eine Chromosomenstörung hat.
- Besprechen Sie die Ergebnisse des Tests immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
- Weitere Tests können erforderlich sein, um eine definitive Diagnose zu stellen.
- Die Entscheidung für oder gegen weitere Tests ist eine persönliche Entscheidung.
