Was Bedeutet P.s. Im Brief
P.S.: Ein Klassiker der Korrespondenz
Was bedeutet eigentlich dieses kurze, aber oft gesehene "P.S." am Ende eines Briefes? Es ist eine Abkürzung. Sie steht für den lateinischen Begriff Postskriptum. Das heißt so viel wie "nach dem Geschriebenen".
Im Deutschen verwenden wir es genauso. Es handelt sich um eine nachträgliche Bemerkung. Diese wird nach der eigentlichen Unterschrift hinzugefügt. Es dient dazu, etwas Wichtiges zu ergänzen, das im Hauptteil des Briefes vergessen wurde.
Wie man das im Unterricht erklärt
Beginnen Sie mit einem Beispiel. Zeigen Sie einen Brief mit einem P.S. Fragen Sie die Schüler, was ihnen auffällt. Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die Platzierung und den Inhalt des P.S.
Erklären Sie dann die lateinische Herkunft. Das Wort Postskriptum ist dabei hilfreich. Verdeutlichen Sie die Bedeutung "nach dem Geschriebenen". Vergleichen Sie es mit dem englischen "postscript".
Diskutieren Sie den Zweck. Warum fügt man ein P.S. hinzu? Welche Informationen sind dort typischerweise zu finden? Betonen Sie, dass es für wichtige Zusätze gedacht ist, nicht für unwesentliche Details.
Häufige Missverständnisse
Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, dass jedes P.S. unwichtig ist. Manche Schüler denken, es sei nur eine nette Zugabe. Stellen Sie klar, dass es oft wichtige Informationen enthält.
Ein weiteres Problem ist die Verwechslung mit anderen Abkürzungen. Manche denken, es stehe für "persönliche Sache". Machen Sie deutlich, dass es sich um eine nachträgliche Bemerkung handelt.
Viele Schüler verwenden das P.S. inflationär. Sie schreiben lange Zusätze. Erklären Sie, dass es für kurze, prägnante Informationen gedacht ist. Längere Ergänzungen gehören eher in den Hauptteil.
So gestalten Sie den Unterricht interessant
Verwenden Sie Beispiele aus der Popkultur. Gibt es in Büchern oder Filmen Briefe mit P.S.? Analysieren Sie diese gemeinsam mit den Schülern. Diskutieren Sie die Wirkung des P.S.
Lassen Sie die Schüler selbst Briefe schreiben. Geben Sie ihnen Aufgaben mit einem bestimmten Thema. Fordern Sie sie auf, ein P.S. hinzuzufügen, das eine wichtige Information enthält. So üben sie die Anwendung des P.S.
Organisieren Sie eine kleine Debatte. Ist das P.S. heutzutage noch zeitgemäß? Oder gibt es bessere Alternativen? Lassen Sie die Schüler Argumente sammeln und austauschen. So fördern Sie kritisches Denken.
Die korrekte Verwendung
Ein P.S. sollte immer kurz und prägnant sein. Vermeiden Sie lange Sätze und unnötige Details. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.
Es wird unterhalb der Unterschrift platziert. Beginnen Sie mit "P.S." und fügen Sie dann die Information hinzu. Es gibt keine festen Regeln zur Formatierung, aber Klarheit ist wichtig.
Verwenden Sie es sparsam. Nicht jeder Brief benötigt ein P.S. Es sollte nur dann verwendet werden, wenn eine wichtige Information vergessen wurde. Ansonsten wirkt es unprofessionell.
Alternativen zum P.S.
Heutzutage gibt es Alternativen zum P.S. In E-Mails kann man den Hauptteil einfach bearbeiten. So lassen sich vergessene Informationen nachträglich einfügen. Auch eine kurze separate E-Mail ist möglich.
In formellen Briefen ist ein P.S. oft unüblich. Hier ist es besser, den Hauptteil sorgfältig zu planen. So vermeidet man nachträgliche Ergänzungen. Oder man korrigiert den Text, bevor man ihn abschickt.
Trotzdem hat das P.S. seinen Charme behalten. Es wirkt persönlich und ungezwungen. In manchen Situationen ist es durchaus angebracht. Zum Beispiel in freundschaftlichen Briefen oder E-Mails.
Zusammenfassend lässt sich sagen: P.S. steht für Postskriptum. Es bedeutet "nach dem Geschriebenen". Es dient dazu, wichtige Informationen nachträglich hinzuzufügen. Im Unterricht können Sie dies anhand von Beispielen, Diskussionen und praktischen Übungen vermitteln. So verstehen die Schüler die Bedeutung und Anwendung des P.S.
