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Was Tun Bei Vorzeitigen Wehen


Was Tun Bei Vorzeitigen Wehen

Vorzeitige Wehen: Was bedeutet das? Das sind Wehen, die vor der 37. Schwangerschaftswoche (SSW) auftreten. Normalerweise beginnen die Geburtswehen erst zwischen der 37. und 42. SSW. Wenn dein Bauch also vorher hart wird und du regelmäßige Schmerzen hast, könnte es sich um vorzeitige Wehen handeln. Wichtig ist, das ernst zu nehmen und sofort zu handeln!

Schritt 1: Ruhe bewahren und beobachten

Der erste Schritt ist, ruhig zu bleiben. Panik hilft nicht! Lege dich hin und beobachte genau, was passiert. Wichtige Fragen:

  • Wie oft kommen die Wehen?
  • Wie lange dauern sie an?
  • Wie stark sind die Schmerzen?

Notiere dir die Zeiten. Sind die Wehen unregelmäßig und schwach, können es auch Übungswehen sein. Werden sie aber regelmäßiger, stärker und kürzer, ist es Zeit zu handeln.

Schritt 2: Flüssigkeit zu sich nehmen

Oftmals können vorzeitige Wehen durch Dehydration ausgelöst werden. Trinke also reichlich Wasser oder ungesüßten Tee. Ein großes Glas Wasser kann manchmal schon Wunder wirken. Es hilft, die Gebärmutter zu entspannen.

Schritt 3: Magnesium einnehmen (nach Rücksprache mit dem Arzt)

Magnesium kann ebenfalls helfen, die Muskulatur der Gebärmutter zu entspannen und Wehen zu reduzieren. Aber: Nimm Magnesium nur nach Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Hebamme ein. Die richtige Dosierung ist wichtig! Sie können dir sagen, ob es in deinem Fall sinnvoll ist und wie viel du nehmen solltest.

Schritt 4: Arzt oder Hebamme kontaktieren

Das ist der wichtigste Schritt! Egal, wie unsicher du bist: Ruf deinen Arzt oder deine Hebamme an. Beschreibe genau, was du beobachtet hast (siehe Schritt 1). Sie können dir am besten sagen, was zu tun ist und ob du ins Krankenhaus musst. Zögere nicht! Es ist besser, einmal zu viel anzurufen als einmal zu wenig.

Schritt 5: Untersuchung im Krankenhaus

Wenn dein Arzt oder deine Hebamme es dir raten, fahre ins Krankenhaus. Dort werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt:

  • CTG (Cardiotokographie): Misst die Herztöne des Babys und deine Wehen.
  • Untersuchung des Muttermunds: Um festzustellen, ob er sich bereits geöffnet hat.
  • Ultraschall: Um das Baby zu untersuchen und die Fruchtwassermenge zu überprüfen.

Schritt 6: Mögliche Behandlungen

Je nach Situation gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

  • Wehenhemmer: Medikamente, die die Wehen stoppen sollen. Sie werden meist über einen Tropf verabreicht.
  • Cortison: Wenn das Baby sehr früh geboren werden sollte, kann Cortison helfen, die Lungenreifung des Babys zu beschleunigen.
  • Bettruhe: Manchmal reicht es auch schon aus, sich auszuruhen und zu schonen.

Welche Behandlung für dich am besten ist, entscheidet dein Arzt im Krankenhaus.

Wichtige Tipps zur Vorbeugung

Auch wenn man vorzeitigen Wehen nicht immer vorbeugen kann, gibt es einige Dinge, die du beachten kannst:

  • Stress vermeiden: Sorge für ausreichend Entspannung und Ruhe.
  • Gesunde Ernährung: Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Gehe zu allen Vorsorgeterminen bei deinem Arzt oder deiner Hebamme.
  • Auf Warnsignale achten: Beobachte deinen Körper und achte auf Veränderungen.

Merke dir: Vorzeitige Wehen sind ernst zu nehmen. Reagiere schnell und hole dir professionelle Hilfe. Je früher sie erkannt und behandelt werden, desto besser sind die Chancen für dich und dein Baby.

Dieser Artikel dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprich immer mit deinem Arzt oder deiner Hebamme, wenn du Fragen oder Bedenken hast.

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