Welche Frisur Für Welche Gesichtsform
Welche Frisur passt zu welcher Gesichtsform? Eine super Frage! Kurz gesagt: Es geht darum, die perfekte Balance zu finden. Deine Frisur kann deine Gesichtszüge betonen oder ausgleichen. Lass uns Schritt für Schritt schauen, wie das geht!
Schritt 1: Deine Gesichtsform Bestimmen
Bevor du zum Friseur rennst, musst du deine Gesichtsform herausfinden. Stell dich vor einen Spiegel und betrachte dein Gesicht. Welche Form erkennst du?
Hier sind die häufigsten Gesichtsformen:
- Oval: Die Stirn ist etwas breiter als das Kinn, und das Gesicht ist länger als breit.
- Rund: Volle Wangen, wenig definierte Kieferlinie, Gesicht ist fast so breit wie lang.
- Quadratisch: Breite Stirn und Kieferlinie, die etwa gleich breit sind.
- Herzförmig: Breite Stirn und schmal zulaufendes Kinn.
- Länglich/Rechteckig: Gesicht ist deutlich länger als breit, Stirn und Kieferlinie können ähnlich breit sein.
- Diamantförmig: Breite Wangenknochen, schmale Stirn und schmales Kinn.
Tipp: Mach ein Foto von deinem Gesicht und zeichne die Umrisse nach. So wird es einfacher!
Schritt 2: Die Richtige Frisur Finden
Jetzt kommt der spannende Teil! Für jede Gesichtsform gibt es Frisuren, die besonders gut passen.
Ovale Gesichtsform
Gratulation! Dir stehen fast alle Frisuren. Du hast eine sehr ausgewogene Gesichtsform. Kurze Haare, lange Haare, Locken, glatt – probier dich aus! Ein paar Stufen oder ein Seitenscheitel können deinem Gesicht noch mehr Kontur geben.
Beispiel: Lange, gewellte Haare mit einem Seitenscheitel oder ein frecher Bob.
Runde Gesichtsform
Ziel ist es, das Gesicht optisch zu verlängern. Vermeide Frisuren, die das Gesicht noch runder machen, wie zum Beispiel einen kinnlangen Bob mit viel Volumen an den Seiten.
Besser: Lange Haare mit Volumen am Oberkopf, asymmetrische Schnitte, Stufen, die das Gesicht umspielen. Ein hoher Dutt oder Pferdeschwanz kann auch gut aussehen.
Beispiel: Lange, glatte Haare mit Stufen oder ein halblanger, asymmetrischer Schnitt.
Quadratische Gesichtsform
Hier gilt es, die harten Kanten etwas weicher zu machen. Vermeide sehr strenge, geometrische Schnitte.
Besser: Weiche Wellen, lange Haare mit Stufen, ein Seitenscheitel. Frisuren, die das Gesicht umspielen und die Kieferpartie weicher wirken lassen.
Beispiel: Lange, wellige Haare mit einem Seitenscheitel oder ein lockerer, asymmetrischer Bob.
Herzförmige Gesichtsform
Ziel ist es, die breite Stirn auszugleichen und das schmale Kinn zu betonen. Vermeide zu viel Volumen am Oberkopf.
Besser: Ein Bob mit Volumen im Kinnbereich, lange Haare mit einem Seitenscheitel oder einem Pony, der bis zu den Wangenknochen reicht.
Beispiel: Ein kinnlanger Bob mit leichten Wellen oder lange Haare mit einem schrägen Pony.
Längliche/Rechteckige Gesichtsform
Das Ziel ist, das Gesicht optisch zu verkürzen und breiter wirken zu lassen.
Besser: Ein Bob mit Volumen an den Seiten, Locken, ein Pony (gerade oder seitlich). Vermeide sehr lange, glatte Haare ohne Volumen.
Beispiel: Ein kinnlanger Bob mit Locken oder mittellange Haare mit einem geraden Pony.
Diamantförmige Gesichtsform
Ziel ist es, die breiten Wangenknochen auszugleichen und die Stirn und das Kinn breiter wirken zu lassen.
Besser: Ein Bob, der knapp unterhalb des Kinns endet, ein Seitenscheitel, Stufen, die die Wangenknochen umspielen. Ein Pony kann die Stirn optisch verbreitern.
Beispiel: Ein mittellanger Bob mit einem Seitenscheitel oder lange Haare mit Stufen, die um das Gesicht fallen.
Schritt 3: Probieren Geht Über Studieren
Das Wichtigste ist: Fühl dich wohl! Lass dich von den Beispielen inspirieren, aber scheu dich nicht, neue Dinge auszuprobieren. Sprich mit deinem Friseur und lass dich beraten. Er oder sie kann dir helfen, die perfekte Frisur für deine Gesichtsform zu finden.
Denk dran: Es gibt keine festen Regeln. Experimentiere und finde heraus, was dir am besten gefällt!
