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Wer Gar Zu ... Ist Um Den Gibt Man Nichts


Wer Gar Zu ... Ist Um Den Gibt Man Nichts

Wer gar zu ... ist, um den gibt man nichts ist eine deutsche Redewendung, die eine bestimmte Art von Unzufriedenheit oder Undankbarkeit beschreibt. Sie bedeutet sinngemäß: Wer ohnehin schon zu viel hat, dem gibt man nichts mehr. Der Fokus liegt auf der Idee, dass man Personen, die bereits übermäßig versorgt sind oder sich unersättlich zeigen, keine weiteren Geschenke oder Zuwendungen geben sollte.

Ein Kernaspekt dieser Redewendung ist die Wahrnehmung von Überfluss. Es wird angenommen, dass die Person, auf die sich die Aussage bezieht, bereits mehr besitzt, als sie benötigt oder verdient. Diese Annahme rechtfertigt die Entscheidung, ihr nichts weiter zu geben. Die Redewendung impliziert oft eine Kritik an Gier oder einem unersättlichen Verlangen. Sie deutet an, dass die betreffende Person sich nicht mit dem begnügt, was sie hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gerechtigkeitsvorstellung. Die Redewendung spielt auf ein Gefühl der Ungerechtigkeit an. Warum sollte man jemandem mehr geben, der bereits im Überfluss lebt, während andere möglicherweise Bedürftiger sind? Die Ressourcen sollten stattdessen an diejenigen verteilt werden, die sie dringender benötigen oder wertschätzen würden. Hier liegt die Betonung darauf, dass man andere belohnen sollte, die das Geben wirklich zu schätzen wissen.

Die Redewendung enthält auch ein Element der Praktikabilität. Es ist schlichtweg sinnlos, jemandem etwas zu geben, der es nicht zu schätzen weiß oder es gar nicht benötigt. Die Ressourcen könnten effektiver eingesetzt werden, indem man sie an jemanden gibt, der sie sinnvoller nutzen kann. Das Ziel ist es, Verschwendung zu vermeiden und die Wirkung des Gebens zu maximieren. Es geht darum, die Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen bringen.

Betrachten wir ein einfaches Beispiel: Ein Kind besitzt bereits eine riesige Sammlung von Spielzeugautos. Wenn nun der Geburtstag des Kindes naht, entscheiden sich die Eltern, ihm kein weiteres Spielzeugauto zu schenken. Sie erwägen stattdessen, das Geld für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Das Kind ist, wer gar zu "viele Spielzeugautos" hat, um dem Kind gibt man nichts "zusätzliche Spielzeugautos".

Ein weiteres Beispiel: Eine wohlhabende Person erhält ständig Geschenke und Zuwendungen, obwohl sie kaum Not hat. Freunde entscheiden sich, ihr dieses Jahr kein Geschenk zu machen und das Geld stattdessen für eine Hilfsorganisation zu spenden. Sie argumentieren: "Sie hat doch schon alles, was sie braucht!" Sie ist, wer gar zu "viel Geld" hat, um der Person gibt man nichts "zusätzliches".

In der realen Welt findet die Redewendung Anwendung in verschiedenen Kontexten. Sie kann sich auf die Verteilung von Ressourcen innerhalb einer Familie beziehen, auf die Vergabe von Stipendien oder Fördermitteln oder sogar auf die Wirtschaftspolitik. Die Kernaussage bleibt immer dieselbe: Es ist sinnvoller, Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen stiften und nicht an diejenigen zu geben, die bereits im Überfluss leben. Die Idee findet sich in Ansätzen der Umverteilung von Ressourcen und der Priorisierung von Bedürftigkeit wieder.

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