Wie Ansteckend Ist Pfeiffersches Drüsenfieber
Pfeiffersches Drüsenfieber, auch bekannt als Mononukleose oder "Kissing Disease", ist eine ansteckende Krankheit. Die Frage ist: Wie ansteckend ist Pfeiffersches Drüsenfieber wirklich? Lass uns das genauer anschauen.
Was macht Pfeiffersches Drüsenfieber ansteckend?
Der Übeltäter ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Dieses Virus ist sehr verbreitet. Viele Menschen tragen es in sich, oft ohne es zu wissen.
Wie wird es übertragen?
EBV wird hauptsächlich durch Speichel übertragen. Daher der Name "Kissing Disease". Aber Küssen ist nicht der einzige Weg!
Beispiele für Übertragung:
- Küssen: Direkter Speichelkontakt.
- Gemeinsame Nutzung von Getränken/Essen: Wenn jemand aus derselben Flasche trinkt oder vom selben Löffel isst.
- Gemeinsame Nutzung von Besteck/Geschirr: Wenn das Geschirr nicht richtig gereinigt wurde.
- Husten oder Niesen: Kleine Speicheltröpfchen können das Virus übertragen.
Wie ansteckend ist es wirklich?
Pfeiffersches Drüsenfieber ist nicht super-ansteckend wie z.B. Masern. Es braucht schon engen Kontakt, um sich anzustecken. Das Virus überlebt nicht lange außerhalb des Körpers.
Wichtig: Die Ansteckungsgefahr ist am höchsten, bevor die Symptome richtig ausbrechen. Das bedeutet, dass man das Virus weitergeben kann, ohne es zu wissen.
Wer ist besonders gefährdet?
Junge Menschen, besonders Jugendliche und junge Erwachsene, erkranken am häufigsten an Pfeifferschem Drüsenfieber. Viele Kinder infizieren sich zwar auch, zeigen aber oft keine oder nur sehr milde Symptome.
Warum junge Menschen? Weil sie oft noch keinen Kontakt mit dem Virus hatten und daher keine Immunität aufgebaut haben.
Wie lange ist man ansteckend?
Das ist knifflig. Man ist lange ansteckend – oft Wochen oder sogar Monate, nachdem die Symptome abgeklungen sind. Das Virus kann in der Folgezeit immer wieder im Speichel nachweisbar sein.
Grobe Richtlinie: Vermeide engen Kontakt (z.B. Küssen, gemeinsame Nutzung von Getränken/Essen) für mehrere Wochen nach Abklingen der Symptome. Sprich am besten mit deinem Arzt darüber.
Was tun, um eine Ansteckung zu vermeiden?
Es gibt keine Impfung gegen Pfeiffersches Drüsenfieber. Die beste Vorbeugung ist:
- Gute Hygiene: Regelmäßiges Händewaschen.
- Vermeide Speichelkontakt: Keine gemeinsame Nutzung von Getränken, Essen, Besteck, etc.
- Stärke dein Immunsystem: Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung.
Zusammenfassung
Pfeiffersches Drüsenfieber ist durch Speichel übertragbar. Es ist nicht super-ansteckend, aber man sollte trotzdem vorsichtig sein, besonders wenn man Symptome hat oder Kontakt zu jemandem mit Symptomen hatte. Die Ansteckungsgefahr besteht oft schon vor dem Ausbruch der Symptome und kann noch lange danach andauern. Gute Hygiene und die Vermeidung von Speichelkontakt sind die besten Schutzmaßnahmen.
Wichtig: Wenn du denkst, du hast Pfeiffersches Drüsenfieber, geh zum Arzt! Er kann die Diagnose stellen und dir sagen, was du tun sollst.
