Wie Schreibe Ich Einen Inneren Monolog
Ein innerer Monolog ist das Aufschreiben von Gedanken einer Figur. Es ist, als würdest du in den Kopf einer Person schauen. Du liest, was sie denkt, fühlt und wie sie die Welt sieht. Es ist nicht, was die Person sagt, sondern was sie denkt.
Was macht einen inneren Monolog aus?
Denk an einen inneren Monolog als ein Gespräch mit sich selbst. Aber dieses Gespräch wird aufgeschrieben. Hier sind wichtige Merkmale:
- Gedankenfluss: Der innere Monolog fließt wie ein Strom von Gedanken. Er springt oft von einem Thema zum nächsten.
- Persönliche Sprache: Die Sprache ist sehr persönlich. Die Figur benutzt ihre eigenen Worte und ihren eigenen Stil. Es ist nicht unbedingt grammatikalisch korrekt oder formell.
- Gefühle und Emotionen: Der innere Monolog zeigt die Gefühle der Figur. Du erfährst, ob sie glücklich, traurig, wütend oder ängstlich ist.
- Kein direkter Leser: Die Figur denkt nicht darüber nach, wer das liest. Es sind ihre privaten Gedanken.
Wie schreibe ich einen inneren Monolog?
Hier sind einfache Schritte, um einen inneren Monolog zu schreiben:
- Wähle eine Figur: Entscheide, über wen du schreiben möchtest. Das kann eine fiktive Figur oder eine reale Person sein.
- Setze die Figur in eine Situation: Gib der Figur eine Situation, in der sie sich befindet. Zum Beispiel: Warten auf einen Bus, ein Gespräch mit einem Freund, oder ein schwieriger Moment.
- Schreibe, was die Figur denkt: Beginne, die Gedanken der Figur aufzuschreiben. Versuche, so natürlich wie möglich zu sein. Denk daran, dass es nicht perfekt sein muss.
- Benutze Ich-Perspektive: Schreibe aus der Ich-Perspektive. Das heißt, benutze "ich" und "mein".
- Sei ehrlich: Schreibe, was die Figur wirklich denkt, auch wenn es nicht schön oder perfekt ist.
Beispiele für innere Monologe
Beispiel 1: Warten auf den Bus
"Mist, schon wieder zu spät dran. Hoffentlich verpasse ich den Bus nicht. Warum muss dieser Wecker auch immer kaputt gehen? Ich hasse Montage. Und jetzt fängt es auch noch an zu regnen. Super! Vielleicht sollte ich mir doch ein Taxi nehmen. Aber das ist so teuer... Ach, egal. Ich bin schon spät genug."
Beispiel 2: Vor einer Prüfung
"Oh nein, die Prüfung beginnt gleich. Ich habe noch nicht alles gelernt. Was, wenn ich durchfalle? Mama wird enttäuscht sein. Ich sollte mehr gelernt haben. Warum habe ich gestern Abend ferngesehen? Konzentriere dich! Atme tief durch. Ich kann das schaffen. Ich muss mich nur an alles erinnern, was ich gelernt habe."
Tipps für einen guten inneren Monolog
- Sei spezifisch: Allgemeine Gedanken sind langweilig. Schreibe über konkrete Details.
- Benutze kurze Sätze: Kurze Sätze können den Gedankenfluss besser darstellen.
- Schreibe spontan: Denk nicht zu viel nach. Lass die Gedanken einfach fließen.
- Überarbeite: Nachdem du geschrieben hast, lies deinen Text durch und überarbeite ihn.
Ein guter innerer Monolog lässt den Leser die Figur besser verstehen. Er zeigt ihre innersten Gedanken und Gefühle. Übung macht den Meister! Je mehr du schreibst, desto besser wirst du darin, die Gedanken anderer Menschen auf Papier zu bringen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
