Wie Tastet Man Seine Brust Ab
Die Selbstuntersuchung der Brust: Eine Anleitung
Die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust ist eine wichtige Gewohnheit. Sie hilft, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Frühe Erkennung kann die Behandlungschancen verbessern. Viele Frauen fühlen sich sicherer, wenn sie ihre Brüste kennen.
Wichtig ist, dass es sich nicht um eine *Ersatz* für die regelmäßige ärztliche Untersuchung handelt. Sie ergänzt die professionelle Vorsorge. Die Selbstuntersuchung soll helfen, ein Gefühl für den normalen Zustand der eigenen Brust zu entwickeln. So können Sie Veränderungen besser wahrnehmen.
Der beste Zeitpunkt
Der beste Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung ist etwa eine Woche nach Beginn der Menstruation. Zu diesem Zeitpunkt sind die Brüste meist weniger empfindlich. Bei Frauen nach der Menopause ist ein fester Tag im Monat empfehlenswert. So wird die Untersuchung zur Routine.
Die Vorbereitung
Suchen Sie sich einen ruhigen Ort. Sie brauchen einen Spiegel. Gutes Licht ist wichtig, um Veränderungen besser zu erkennen. Nehmen Sie sich Zeit, um sich zu entspannen.
Die Inspektion im Stehen
Stellen Sie sich vor den Spiegel. Betrachten Sie Ihre Brüste. Achten Sie auf Größe, Form und Farbe. Sind Veränderungen sichtbar? Halten Sie die Arme locker hängen.
Heben Sie die Arme über den Kopf. Beobachten Sie, ob sich die Form der Brüste verändert. Achten Sie auf Einziehungen oder Vorwölbungen. Vergleichen Sie die Brüste miteinander.
Legen Sie die Hände in die Hüften und spannen Sie die Brustmuskulatur an. Achten Sie weiterhin auf Veränderungen. Untersuchen Sie auch die Haut auf Rötungen oder Schwellungen.
Die Tastuntersuchung im Stehen
Heben Sie den linken Arm. Tasten Sie die linke Brust mit der rechten Hand ab. Benutzen Sie die flachen Fingerkuppen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger.
Führen Sie kreisende Bewegungen aus. Beginnen Sie am Brustbein und tasten Sie spiralförmig nach außen. Achten Sie darauf, die gesamte Brust abzudecken. Vergessen Sie nicht die Achselhöhle.
Üben Sie leichten, mittleren und festen Druck aus. So können Sie unterschiedliche Gewebeschichten ertasten. Wiederholen Sie den Vorgang auf der rechten Seite.
Achten Sie auf Knoten, Verhärtungen oder andere Veränderungen. Auch Schmerzen können ein Warnsignal sein. Vergessen Sie nicht, die Brustwarzen zu untersuchen. Achten Sie auf Ausfluss.
Die Tastuntersuchung im Liegen
Legen Sie sich auf den Rücken. Legen Sie ein Kissen unter die linke Schulter. Heben Sie den linken Arm über den Kopf. So wird das Brustgewebe flacher und leichter zu untersuchen.
Tasten Sie die linke Brust ab. Nutzen Sie die gleiche Technik wie im Stehen. Kreisende Bewegungen mit leichtem, mittlerem und festem Druck. Vergessen Sie die Achselhöhle nicht.
Wiederholen Sie den Vorgang auf der rechten Seite. Legen Sie das Kissen unter die rechte Schulter. Heben Sie den rechten Arm über den Kopf. Konzentrieren Sie sich auf alle Bereiche.
Was ist normal?
Es ist wichtig zu wissen, was für Sie normal ist. Brüste können sich im Laufe des Zyklus verändern. Sie können empfindlicher sein oder sich knotig anfühlen. Das ist meistens kein Grund zur Sorge.
Wenn Sie jedoch etwas Neues oder Ungewöhnliches entdecken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Das gilt besonders, wenn die Veränderung über mehrere Wochen anhält. Frühe Abklärung ist wichtig.
Die Selbstuntersuchung der Brust ist ein wichtiger Teil der Vorsorge. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Körper besser kennenzulernen. Regelmäßige Selbstuntersuchungen können helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen haben. Es ist ein wichtiger Schritt für Ihre Gesundheit.
Wichtig: Die Selbstuntersuchung ersetzt keine ärztliche Untersuchung!
