Wie Viel Verdient Man Als Immobilienkaufmann In Der Ausbildung
Was verdient ein Immobilienkaufmann in der Ausbildung?
Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder zur Immobilienkauffrau ist dual. Das bedeutet, du lernst sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb.
Das Gehalt während der Ausbildung wird als Ausbildungsvergütung bezeichnet. Die Höhe hängt vom Ausbildungsjahr und dem Ausbildungsbetrieb ab.
Hier sind einige Beispiele für die durchschnittliche Ausbildungsvergütung. Diese Zahlen dienen als Orientierungshilfe. Die tatsächliche Vergütung kann abweichen.
Durchschnittliche Ausbildungsvergütung nach Ausbildungsjahr
Die Ausbildungsvergütung steigt in der Regel mit jedem Ausbildungsjahr. Das liegt daran, dass du mit zunehmender Erfahrung auch mehr Verantwortung übernimmst.
Im ersten Ausbildungsjahr liegt die Vergütung oft zwischen 850 und 1.000 Euro brutto pro Monat.
Im zweiten Ausbildungsjahr steigt sie meist auf 950 bis 1.100 Euro brutto monatlich. Diese Steigerung spiegelt dein wachsendes Wissen wider.
Im dritten Ausbildungsjahr kann die Vergütung 1.050 bis 1.200 Euro brutto pro Monat erreichen. Hier zeigst du bereits eigenständige Fähigkeiten.
Faktoren, die die Ausbildungsvergütung beeinflussen
Mehrere Faktoren beeinflussen die Höhe deiner Ausbildungsvergütung. Dazu gehören unter anderem der Standort des Ausbildungsbetriebs und die Größe des Unternehmens.
Auch ein Tarifvertrag kann die Vergütung beeinflussen. Tarifverträge werden zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelt.
Größere Unternehmen zahlen oft höhere Vergütungen als kleinere Betriebe. Das liegt an ihrer wirtschaftlichen Stärke.
Die Region, in der du arbeitest, spielt ebenfalls eine Rolle. In Regionen mit höheren Lebenshaltungskosten sind die Vergütungen oft höher.
Beispielhafte Ausbildungsbetriebe und ihre Vergütung
Es gibt verschiedene Arten von Ausbildungsbetrieben. Dazu gehören Immobilienverwaltungen, Bauträger und Wohnungsbaugesellschaften.
Eine große Wohnungsbaugesellschaft zahlt möglicherweise eine höhere Vergütung als ein kleiner, lokaler Immobilienmakler.
Ein Bauträger, der bundesweit tätig ist, kann ebenfalls höhere Ausbildungsvergütungen anbieten.
Zusätzliche Leistungen während der Ausbildung
Neben der monatlichen Vergütung können auch zusätzliche Leistungen gewährt werden. Diese Leistungen sind oft ein Zeichen der Wertschätzung.
Manche Betriebe zahlen beispielsweise Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Diese Sonderzahlungen sind eine willkommene Ergänzung.
Andere bieten Zuschüsse zum Fahrtgeld oder Vermögenswirksame Leistungen an. Diese zusätzlichen Leistungen können finanziell entlasten.
Tipps zur Gehaltsverhandlung in der Ausbildung
Es ist wichtig, sich vor der Ausbildung über die übliche Vergütung zu informieren. Das hilft dir, eine realistische Erwartungshaltung zu entwickeln.
Während des Bewerbungsgesprächs kannst du vorsichtig nach der Vergütung fragen. Zeige Interesse, aber sei nicht zu aufdringlich.
Sammle Informationen über Tarifverträge in der Immobilienbranche. Das gibt dir eine gute Verhandlungsgrundlage.
Was nach der Ausbildung kommt
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung steigt dein Gehalt deutlich. Das Einstiegsgehalt hängt von deiner Qualifikation und dem Unternehmen ab.
Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kannst du dein Gehalt weiter steigern. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung.
Du kannst dich beispielsweise zum Immobilienfachwirt weiterbilden. Diese Weiterbildung eröffnet neue Karrierechancen.
Oder du studierst Immobilienwirtschaft. Ein Studium ermöglicht dir den Aufstieg in Führungspositionen.
Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann ist eine solide Basis für eine erfolgreiche Karriere. Mit Engagement und Weiterbildung kannst du viel erreichen.
