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Will Or Going To Future übungen


Will Or Going To Future übungen

Das Futur im Deutschen, oft mit "Will" oder "Going to" im Englischen verglichen, beschreibt Ereignisse, die in der Zukunft stattfinden werden. Wir verwenden dafür hauptsächlich zwei Möglichkeiten: das Futur I und die Umschreibung mit "werden". Diese Übungen helfen dir, den Unterschied und die Anwendung zu verstehen.

Futur I: Eine Einführung

Das Futur I wird gebildet, indem wir das Hilfsverb "werden" konjugieren und den Infinitiv des Vollverbs am Ende des Satzes platzieren. Denk daran, dass der Infinitiv die Grundform des Verbs ist.

Beispiel: Ich werde morgen arbeiten. (Ich werde + arbeiten (Infinitiv)).

Wir benutzen das Futur I oft für:

  • Vorhersagen: "Es wird morgen regnen."
  • Vermutungen: "Sie wird wohl müde sein."
  • Versprechen: "Ich werde dir helfen."

Die Umschreibung mit "werden" + Infinitiv

Die Umschreibung mit "werden" und dem Infinitiv ist die gebräuchlichste Art, die Zukunft im Deutschen auszudrücken. Sie ist einfacher zu bilden als andere Futur-Formen. Sie drückt aus, dass etwas in der Zukunft geschehen wird.

Beispiel: "Wir werden ins Kino gehen." (Wir werden + gehen (Infinitiv)).

Übungen zum Futur I

Um das Futur I zu üben, kannst du folgende Sätze vervollständigen:

  1. Nächstes Jahr _______ ich _______ (reisen). (Nächstes Jahr werde ich reisen.)
  2. Am Wochenende _______ wir ein Eis _______ (essen). (Am Wochenende werden wir ein Eis essen.)
  3. Du _______ bestimmt Spaß _______ (haben). (Du wirst bestimmt Spaß haben.)

Achte auf die richtige Konjugation von "werden" und die Position des Infinitivs.

Wann benutzen wir das Präsens statt des Futur I?

Oft verwenden wir das Präsens (Gegenwart) im Deutschen, um über die Zukunft zu sprechen, besonders wenn die Zukunftspläne feststehen oder sehr wahrscheinlich sind. Wir brauchen dann einen klaren Zeitbezug (morgen, nächste Woche, etc.).

Beispiel: "Ich fahre morgen nach Berlin." (Obwohl es in der Zukunft liegt, benutzen wir das Präsens, weil der Plan sicher ist.)

Merke: Wenn du dir unsicher bist, ob der Plan wirklich feststeht, benutze lieber das Futur I.

"Will" und "Going to" im Vergleich

Im Englischen verwenden wir oft "will" für spontane Entscheidungen oder Vorhersagen ohne Beweise und "going to" für Pläne, die bereits feststehen. Im Deutschen deckt das Futur I (mit "werden") beide Fälle ab. Der Kontext hilft, die genaue Bedeutung zu verstehen.

Beispiel: "I will help you!" (spontane Entscheidung) – "Ich werde dir helfen!"

Beispiel: "I'm going to visit my grandmother." (festgelegter Plan) – "Ich werde meine Oma besuchen."

Weitere Übungsmöglichkeiten

Um dein Verständnis weiter zu verbessern, kannst du:

  • Eigene Sätze im Futur I bilden und sie laut vorlesen.
  • Kurze Geschichten schreiben, die in der Zukunft spielen.
  • Deutsche Lieder hören und auf das Futur I achten.
  • Übungen online suchen, die speziell auf das Futur I ausgerichtet sind.

Das Üben ist der Schlüssel zum Erfolg! Viel Spaß dabei, das Futur I zu meistern!

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