Zopiclon 7 5 Mg Nebenwirkungen
Zopiclon 7.5 mg ist ein Schlafmittel. Es wird verwendet, um bei Schlafstörungen zu helfen. Das bedeutet, es soll Ihnen helfen, schneller einzuschlafen, länger durchzuschlafen oder beides. Wie alle Medikamente kann auch Zopiclon 7.5 mg Nebenwirkungen verursachen.
Was sind Nebenwirkungen?
Nebenwirkungen sind ungewollte Effekte, die durch ein Medikament entstehen können. Nicht jeder erlebt Nebenwirkungen. Und wenn, können sie unterschiedlich stark sein. Es ist wichtig, sich der möglichen Nebenwirkungen von Zopiclon bewusst zu sein.
Häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen)
Einige Nebenwirkungen treten häufiger auf. Dazu gehören:
- Bitterer Geschmack: Viele Menschen bemerken einen bitteren oder metallischen Geschmack im Mund. Das ist eine sehr typische Nebenwirkung. Stellen Sie sich vor, Sie lutschen an einer alten Münze.
- Mundtrockenheit: Ihr Mund kann sich trocken anfühlen. Trinken Sie viel Wasser, um dem entgegenzuwirken.
- Schläfrigkeit am nächsten Tag: Auch wenn Zopiclon Ihnen beim Schlafen hilft, kann es sein, dass Sie sich am nächsten Morgen müde oder benommen fühlen. Das ist besonders dann der Fall, wenn Sie das Medikament spät abends einnehmen oder nicht genügend Zeit zum Schlafen haben.
Diese Nebenwirkungen sind oft nicht gefährlich, aber sie können unangenehm sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sie Sie stark beeinträchtigen.
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
Weniger häufige Nebenwirkungen umfassen:
- Übelkeit oder Erbrechen: Ihnen kann übel werden oder Sie müssen sich übergeben.
- Kopfschmerzen: Einige Menschen bekommen Kopfschmerzen von Zopiclon.
- Schwindel: Sie können sich schwindelig oder benommen fühlen. Seien Sie vorsichtig beim Aufstehen.
- Verwirrtheit: Besonders ältere Menschen können sich verwirrt fühlen.
- Reizbarkeit: Sie können sich leichter gereizt oder ungeduldig fühlen.
- Koordinationsstörungen: Ihre Koordination kann beeinträchtigt sein. Das kann das Gehen oder andere Aktivitäten erschweren.
- Gedächtnisprobleme: Sie können Schwierigkeiten haben, sich an Dinge zu erinnern.
Auch hier gilt: Wenn diese Nebenwirkungen auftreten und Sie belästigen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen)
Seltener treten folgende Nebenwirkungen auf:
- Veränderungen der Libido: Zopiclon kann Ihr sexuelles Interesse beeinflussen.
- Allergische Reaktionen: In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Achten Sie auf Hautausschlag, Juckreiz oder Schwellungen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie Atembeschwerden haben.
Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)
Sehr selten kann Zopiclon zu Leberschäden führen. Anzeichen dafür sind Gelbsucht (gelbliche Verfärbung der Haut und Augen) oder Bauchschmerzen. Suchen Sie in diesem Fall sofort einen Arzt auf.
Wichtige Hinweise
Es ist wichtig zu wissen, dass Zopiclon abhängig machen kann. Nehmen Sie es nur so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verschrieben hat. Beenden Sie die Einnahme nicht plötzlich, da dies zu Entzugserscheinungen führen kann. Entzugserscheinungen können Symptome wie Angstzustände, Zittern oder Schlafstörungen umfassen.
Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zopiclon einnehmen, wenn:
- Sie andere Medikamente einnehmen.
- Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden.
- Sie schwanger sind oder stillen.
- Sie Alkohol trinken. Alkohol kann die Wirkung von Zopiclon verstärken und die Nebenwirkungen verschlimmern.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht aufgeführt sind, oder wenn Sie sich Sorgen machen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Sie können auch Nebenwirkungen direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden.
Fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich durch Zopiclon schläfrig oder benommen fühlen. Ihre Reaktionsfähigkeit kann beeinträchtigt sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zopiclon ein hilfreiches Medikament gegen Schlafstörungen sein kann, aber es ist wichtig, sich der möglichen Nebenwirkungen bewusst zu sein und mit Ihrem Arzt über alle Bedenken zu sprechen.
